Josef Gabriel Rheinberger: Du sonnige wonnige Welt. Gesänge für Männerstimmen - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Josef Gabriel Rheinberger Du sonnige wonnige Welt. Gesänge für Männerstimmen

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Die Singphoniker gehören zu den besten Vokalensembles weltweit. Auf ihrer neuen CD, "Du sonnige wonnige Welt", widmen sich die sechs Sänger Rheinbergers humorvollen und witzigen Gesängen für Männerstimmen. Die solistische Ausführung erzeugt eine Unmittelbarkeit und Reinheit des Klanges, die viele Details im musikalischen Satz deutlich hörbar machen – eine Aufführungsweise, die Rheinberger womöglich gefallen hätte, und die geeignet ist, die Werke wieder populär werden zu lassen. Viele der Werke sind erstmals auf CD eingespielt, wie "Der Jonas kehrt im Walfisch ein", "Jagdmorgen" oder der "Vollmondzauber".
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  • Im Märzen
  • Du sonnige, wonnige Welt
  • Singvöglein sing
  • Mailied
  • Der Jonas kehrt im Walfisch ein
  • Schmetterling, wie freu ich mich
  • Bau-Regel
  • Mucker und Schlucker
  • Lob des Seeweins
  • Wandernde Musikanten
  • Jagdmorgen
  • Johannisnacht
  • Waldmorgen
  • Rheinfahrt
  • Disputation
  • Heimweh
  • Friede
  • Es hat geflammt
  • Vollmondzauber
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Compact Disc Carus 83.409/00, EAN 4009350834095 CD, Jewel Case
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19,90 € / St.
  • Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
  • Das deutsche Vokalensemble „Die Singphoniker“ wurde vor drei Jahrzehnten von sechs damaligen Studenten der Musikhochschule München gegründet, zu einer Zeit, in der die Comedian Harmonists mit ihrem fantastischen Ensemblegesang und den so einzigartigen Arrangements nach Jahrzehnten der Vergessenheit – ausgelöst durch Eberhard Fechners Dokumentation – in den Fokus der historischen Musikwissenschaft gerieten und gleichzeitig die englischen King’s Singers in Deutschland mit ihrer Programmmischung vom Madrigal übers Zeitgenössische bis zur Close Harmony ein breiteres Publikum zu begeistern begannen. Gleich von Anfang an war den Singphonikern bewusst, dass reines Epigonentum auf Dauer echten Spaß und Erfolg nicht bringen würde. Die Frage war vielmehr: Gibt es eine deutsche Tradition vokaler Kammermusik für Männerstimmen – abseits der damals weit verbreiteten Tümelei im Laien-Männerchor – die zu pflegen und fortzusetzen und mit der ganzen Bandbreite der Musik unserer Zeit in Verbindung zu bringen sich lohnt? Aber ja! Die Archive hielten einige Schätze im Verborgenen bereit. Mit Neugier und Entdeckergeist machte man sich auf eine spannende Reise, die in der Folge immer wieder auch in Fachkreisen für Überraschungen sorgte. Werke wie Schuberts „Mehrstimmige Gesänge“ etwa bilden für die Singphoniker seitdem das Zentrum einer deutschsprachigen romantischen Tradition. Erstaunlich ist, was sich von Lasso bis Orff (beide ja der singphonischen Heimat München lange Jahre verbunden) oder von Grieg bis Lobos und darum herum alles an wunderbaren Kompositionen entdecken ließ. Im Spannungsfeld von historischem deutschen Vorbild, aktueller internationaler Vokalensembleszene, wiederbelebter und weiterentwickelter deutscher Tradition und all der spannenden Musik unserer Tage haben sich die Singphoniker ein breites Repertoire und unverwechselbares Profil im Kreise der wenigen weltweit agierenden Vokalsolistenensembles erarbeitet. Die Einbeziehung des Klaviers in alle Musikstile und Epochen schärft künstlerisches Profil und Unverwechselbarkeit zusätzlich. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen und die fruchtbare Partnerschaft mit vielen namhaften Künstlern – darunter z. B. Gert Westphal, Ute Lemper oder Angelika Kirchschlager – künden von ihrem Ansehen. Ebenso arbeiten sie regelmäßig mit internationalen Orchestern (zuletzt Gulbenkian Orchester Lissabon, NDR-Radiophilharmonie, Orquesta Nacional de España) und Dirigenten zusammen (u. a. Sir Lawrence Foster, Paul Daniel, Ulf Schirmer, Howard Griffiths). Einer ganzen Reihe renommierter zeitgenössischer Komponisten verdankt das Ensemble viele spannende Beiträge zum Repertoire. Auch die derzeitige Besetzung pflegt begeistert diese Tradition und entdeckt mit Freude Neues. Der singphonische Ensembleklang – der schon immer konsequent auf alle Hilfsmittel technischer Klanganreicherung verzichtet hat – gilt als warmtönend, gleichermaßen fein ausbalanciert bis geschlossen kraftvoll, vom tiefsten Dunkel bis zum strahlendsten Licht alle Facetten einer rein männlichen Besetzung widerspiegelnd. zur Person

Rezensionen

Die geschickte Auswahl, die zuverlässige Inspiration und das perfekte Handwerk des erfahrenen Vokalkomponisten sowie die frische, makellos saubere Ausführung des auf seinem Feld unschlagbaren Quintetts lassen keinen Moment langeweile aufkommen.
Mátyás Kiss, neue musikzeitung (nmz), Nr. 3/2014

[…] höchstes Maß an Klangtransparenz, die durch den geschliffenen, unmanierierten Vortrag des Ensembles noch weiter geschärft wird. Wie wir es von diesem Sextett gewohnt sind, besticht es durch große Homogenität und eine kluge Ausbalancierung der Stimmen - immer im Einklang mit den jeweiligen Texten.
pizzicato 9/2013

Es wirkt, als sei das alles von Rheinberger für eine – freilich so hochklassig wie die Singphoniker singende – solistische Besetzung geschrieben: Der behände Witz, die gestische Beweglichkeit der Musik sind bei diesem Ensemble hervorragend aufgehoben. Die fünf Vokalisten lassen keine Tümeleien zu, betonen das Frische, Geistvolle, Differenzierte – und erweisen sich als geradezu ideale Interpreten solches Repertoires.
Dr. Matthias Lange, klassik.com, 21. Juni 2013

[…] ungemein sauber, perfekt ausbalanciert […]
Armin Kaumanns, Aachener Zeitung, 8. Juni 2013

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