Mit 15 Jahren, am Neujahrstag 1855, schloss Rheinberger die Komposition seiner Motette Cantate Domino laeta, pueri, cantica JWV 32 ab. Er wählte einen Text, von dem überhaupt nur eine weitere Vertonung bekannt ist, die von Michael Haydn stammt. Das Graduale ist ein lebendiges Stück mit einem für Rheinberger eher untypischen Wechsel von Tutti/Soli bzw. Forte/Piano-Passagen. Die Soli treten nur gemeinsam auf und können gut von einer kleinen Chorgruppe gesungen werden.
Einzelausgabe aus: Supplementband 4 der Rheinberger-Gesamtausgabe (Geistliche Chorwerke ohne Opuszahl, Carus 50.300)
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Barbara Mohn