Als Rheinbergers einziger gültiger Versuch seiner Gattung verdient das Klavierkonzert As-Dur op. 94 (hier in der Fassung für zwei Klaviere) aus dem Jahre 1876 besondere Aufmerksamkeit. Kam doch dieses Werk bei den zeitgenössischen Musikern und Rezensenten ausgezeichnet an und gelang dem introvertierten und zurückgezogenen Rheinberger sein Debüt auf dem großen Konzertpodium erstaunlich mühelos. In München, Leipzig, Köln und vielen anderen Zentren der deutschen Musikpflege wurde das Konzert schon kurz nach seiner Entstehung aufgeführt und mit Enthusiasmus aufgenommen.
Komplettes Orchestermaterial erhältlich, siehe 50.227/00
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Han Theill