Orchesterfassungen eigener Werke (Gesamtausgabe, Bd. 26)
In Rheinbergers Orchesterbearbeitungen zeigt sich seine exzellente Instrumentationskunst ebenso wie eine latente orchestrale Klanglichkeit seiner vierhändigen Klaviermusik und seiner Werke für die Orgel. Aus der Ouvertüre zum Singspiel Der arme Heinrich op. 37 wird so ein charmantes Orchesterstück aus Schubert’schem Geist. Mit der Orchestrierung seiner vierhändigen es-Moll-Klavierfantasie op. 79 gelang Rheinberger eine klangliche Transformation von großer Überzeugungskraft. Originalwerke für Orgel dienten als Basis beim Elegischen Marsch op. 167b sowie bei der Passacaglia aus der Orgelsonate op. 132, mit der Rheinberger Bachs Orgelpassacaglia (BWV 582) noch vor Max Reger als Vorbild „wiederentdeckt“ hatte.
Kaufen
Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
-
Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
-
Herausgeber*in
Felix Loy
| 1963