Über die 1899 erschienene vorletzte Orgelsonate Rheinbergers schrieb Karl Straube an Rheinberger: "Ihre 19. Sonate hat bei meinem Zuhörern großen Eindruck gemacht. Besonders der erste, balladenartig wirkende Satz rief die Bewunderung des Publikums hervor". Im Mittelsatz "Provencalisch" verwendet Rheinberger ein Thema von Machaut, während der dritten Satz mit einer düsteren improvisationsartigen Introduktion überzeugt.
Einzelausgabe von Carus 50.239/00.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Martin Weyer
| 1938-2016