In Vorbereitung auf seine Abschlussprüfungen am Münchner Konservatorium im Sommer 1854 richtete Rheinberger seinen Fokus auf Kompositionen im alten A-Cappella-Stil in verschiedenen Besetzungen. Entstanden sind einige Kyrie- und Sanctus-Vertonungen, die fein gearbeitet, kanonisch raffiniert, doch zugleich klangvoll sind. Zu diesen zählt das Sanctus, ein „Canon tres in unum“ zu 6 Stimmen – eine Demonstration kontrapunktischen Könnens des 15-Jährigen.
Einzelausgabe aus: Supplementband 4 der Rheinberger-Gesamtausgabe (Geistliche Chorwerke ohne Opuszahl, Carus 50.300)
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Barbara Mohn