Rheinbergers 1. Sinfonie gehörte in den beiden Jahrzehnten nach ihrer Uraufführung 1866 zu den erfolgreichsten und meistgespielten neuen Sinfonien. Das „sinfonische Tongemälde“ in 4 Sätzen (Vorspiel, Thekla, Wallensteins Lager, Wallensteins Tod) nach Schillers Dramentrilogie ist Rheinbergers einziger Ausflug auf das Terrain der Programmmusik. Es ist unverkennbar an Beethoven orientiert, der lebhafte
3. Satz (Scherzo/Trio) schildert voller Witz das Soldatenleben und die Predigt des eifernden Kapuzinermönchs.
Kaufen
Zusatzinformationen zum Werk
-
Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
-
Herausgeber*in
Hartmut Schick
| 1960