Martín Letelier: Soliloquy - Noten | Carus-Verlag

Martín Letelier Soliloquy

Award winning at chor.com Composer’s Competition “Nocturne” 2024

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„True! — nervous — very, very dreadfully nervous I had been and am; but why will you say that I am mad?“ So beginnt Edgar Allan Poes Psychogramm eines Mörders in der Kurzgeschichte The Tell Tale Heart und so beginnt auch Martín Leteliers Vertonung dieses Stoffes. Der Text steht hier im Vordergrund, die Geschichte soll hautnah miterlebt werden und so besetzt Letelier einen Sprecher, der durch die Handlung führt. Der Chor/das Vokalensemble kommentiert, illustriert und unterstreicht, was erzählt wird – es entspinnt sich gewissermaßen ein chorisches Melodram. Vielleicht hat Letelier mit dieser fesselnden Komposition ein neues Genre für die Chor-Welt geschaffen, das es weiter auszubauen gilt?

Musikalisch und dramaturgisch beweist der Komponist große Sensibilität und mutigen Gestaltungswillen. Er hat bereits zahlreiche Preise für seine Werke gewonnen. Soliloquy wurde beim Wettbewerb „Nocturne“, der vom Voktett Hannover im Rahmen der chor.com veranstaltet wurde, mit dem 2. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. 

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  • Soliloquy
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Partitur, Vorwort auf Dt. und Engl. Carus 9.311/00, ISMN 979-0-007-35419-0 28 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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Partitur digital (Download), PDF-Datei Carus 9.311/00-010-000, ISMN 979-0-007-35420-6 28 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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Zusatzinformationen zum Werk
  • Martín Letelier (*1987) ist ein chilenischer Komponist mit Wohnsitz in Köln. Er ist im Bereich der zeitgenössischen Musik tätig und hat für seine Werke zahlreiche Anerkennungen erhalten, wie z. B. den ersten Preis und den Publikumspreis beim Kompositionswettbewerb in Regensburg 2022 für seine Komposition „Gedicht“ für Sopran und Streichorchester. Im Jahr 2020 wurde er für einen Pulsar Award in der Kategorie „Beste*r klassische*r Künstler*in“ für sein Werk „Ya no van a haber robots“ nominiert, das vom Ensemble Musikfabrik uraufgeführt wurde. Für sein Orchesterstück „El Laberinto del Minotauro“ gewann er den Concurso de Composición Luis Advis, Chiles renommiertesten Kompositionspreis.

    Mit seinem Schwerpunkt im Bereich der Vokalmusik wurde Letelier kürzlich beim Kompositionswettbewerb Nocturne 2024 ausgezeichnet, der vom Deutschen Chorverband, dem Carus-Verlag und dem Ensemble Voktett Hannover organisiert wird. Bei dieser Gelegenheit erhielt er den zweiten Preis der Jury, den Publikumspreis und den Preis des Carus-Verlags für seine Komposition „Soliloquy“ für Sprecher und Vokalensemble.

    Zurzeit arbeitet er an einer Oper, die von der chilenischen Kompanie Lírica Disidente in Auftrag gegeben wurde, und ist Finalist des Kompositionswettbewerbs der Internationalen Biennale für zeitgenössische Vokalmusik Festyvocal in Firminy (Frankreich), wo er 2025 ein neues Werk für Chor in der Le-Corbusier-Kirche uraufführen wird.

    Neben seiner Arbeit als Komponist unterrichtet er Harmonielehre, Klavier und Komposition in den Städten Köln und Hennef und wurde zu Vorlesungen an Institutionen wie der Hochschule für Musik Karlsruhe oder der Universidad Austral de Chile eingeladen. Als Arrangeur hat er unter anderem mit der Latin-Band El Chibano zusammengearbeitet, die für ihr Debütalbum „Salsa Consciente“, auf dem vier von Martíns Arrangements zu hören sind, einen Pulsar Award 2022 erhielt.

    Martín hat einen Master in Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln absolviert, wo er bei Markus Hechtle studiert hat. Zuvor studierte er Komposition an der Universidad de Chile, wo er sein Studium mit höchster Auszeichnung abschloss. Er besuchte Meisterkurse bei Musiker*innen wie Carola Bauckholt, Alexander Schubert, Iris ter Schiphorst, Marko Nikodijevic und Sarah Maria Sun.

    Als begeisterter Liebhaber der Vokalmusik wirkt er außerdem als Bariton bei LeChör mit.

    Wir haben dem Komponisten 6 Fragen gestellt, lesen Sie hier in unserem Blog: https://blog.carus-verlag.com/persoenlichkeiten/6-fragen-an-martin-letelier/

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