Louis Spohr: Psalm 23 - Noten | Carus-Verlag

Louis Spohr Psalm 23

Gott ist mein Hirt op. 85,2, 1834

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  • Psalm 23
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  • Louis Spohr, geb. 1784 in Braunschweig, gest. 1859 in Kassel. Galt als einer der besten Violinisten, Dirigenten und Komponisten seiner Zeit. Er erhielt Violinunterricht seit seinem fünften Lebensjahr. Bereits 1799 Geiger in der Braunschweiger Hofkapelle, dann Konzertmeister in Gotha; 1812 – 1815 Kapellmeister in Wien; ab 1822 Hofkapellmeister in Kassel, empfohlen von C. M. v. Weber. Ausgedehnte Konzertreisen brachten ihn u. a. mit N. Paganini zusammen. Er hinterließ über 200 Werke, darunter viele A-cappella-Chöre. Sein Oratorium "Die letzten Dinge" (1826) wurde im 19. Jahrhundert hoch geschätzt. zur Person

Rezensionen

Lois Spohr: Psalm 23, Gott ist mein Hirt, op

Lois Spohr: Psalm 23, Gott ist mein Hirt, op. 85 Nr. 2

Das ist große Musik, ganz in der Tradition von Schubert und Mendelssohn! Spohr galt seiner Zeit als der größte Geiger nach Paganini, und als Komponist war er wesentlich berühmter als zum Beispiel Schumann. Heute sind die Kompositionen von Lois Spohr eher noch ein Geheimtipp, doch hört man immer öfter von Aufführungen seiner Musik. Eine Aufführung des 23. Psalms setzt einen großen oratorischen Chor und vier gute ensemblefähige Solisten voraus, um die chromatischen Klippen, die dann aber gut zu bewältigen sind, und die klanglichen Schönheiten der Komposition hörbar machen zu können. Satztechnisch interessant erscheint die ungezwungene Verwendung von Oktavverdopplungen ganzer Phrasen. Chorleiter großer oratorischer Chöre finden hier eine große Bereicherung des gängigen romantischen Repertoires.

Harald Schmitt
Quelle: Kirchemusik im Bistum Limburg 1/1999, S. 52

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