Louis Vierne: Kleinere Kirchenwerke. Bd. 15 der Vierne-Gesamtausgabe - Noten | Carus-Verlag

Louis Vierne Kleinere Kirchenwerke. Bd. 15 der Vierne-Gesamtausgabe

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Dieser Band enthält die zwischen 1886 und 1929 komponierten kleineren geistlichen Werke für Stimme(n) und Orgel von Louis Vierne. Somit ist die Carus-Edition ausgewählter Werke von Louis Vierne abgeschlossen. Neben der Messe solennelle (Carus 27.017) sind dies die einzigen überlieferten liturgischen Vokalwerke von Vierne. Die Stücke mit lateinischem Text sind leicht auszuführen und im gottesdienstlichen Rahmen gut einzusetzen. Die Texte zu den etwas anspruchsvolleren französischsprachige Werken "Cantique à Saint Louis de Gonzague" und "Les Angélus" sind im Heft in deutscher und englischer Übersetzung mitgeteilt.
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Sammlung Carus 4.109/00, ISMN 979-0-007-14213-1 48 Seiten, DIN A4, kartoniert
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Orgelauszug Carus 4.109/03, ISMN 979-0-007-14214-8 28 Seiten, DIN A4, kartoniert
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Chorpartitur Carus 4.109/05, ISMN 979-0-007-15951-1 4 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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Orgelauszug digital (Download), PDF-Datei Carus 4.109/03-010-000, ISMN 979-0-007-35852-5 28 Seiten
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  • Louis Vierne, von Geburt an wegen grauen Stars beinahe blind, erhielt schon im Alter von sechs Jahren Klavierunterricht. In die gleiche Zeit datiert seine erste, ihn tief berührende Begegnung mit dem Klang der Kirchenorgel. Ab Oktober 1880 kam er zu dem blinden Klavierlehrer Louis Specht, der an der Pariser Institution Nationale des Jeunes Aveugles (Nationalinstitution für junge Blinde) unterrichtete. Als der junge Vierne zum ersten Mal César Franck (später für kurze Zeit sein Lehrer im Conservatoire) an der Orgel in Sainte-Clotilde hörte, war dies für ihn eine prägende Erfahrung: „Ich war fassungslos und geriet in eine Art Ekstase.“ Nach dem Tod Francks war es Charles-Marie Widor, der seine Ausbildung als Organist weiter förderte. Er ernannte ihn 1892 zu seinem Assistenten an der großen Cavaillé-Coll-Orgel in Saint-Sulpice. Mehrmals bei Bewerbungen übergangen, erhielt Vierne im Mai 1900 - von einer prominent besetzten Jury einstimmig gewählt - die Organistenstelle an der Kathedrale Notre-Dame, die er bis zu seinem Tod innehatte. In den zwanziger Jahren unternahm er, obwohl ihm solche Reisen eher eine Last waren, Konzerttourneen nach Europa, Kanada und in die USA, wo er als Komponist und Organist gefeiert wurde und Geld für die Renovierung und den Umbau seiner Orgel in Notre-Dame sammelte. Am 2. Juni 1937 gestaltete Vierne zusammen mit Maurice Duruflé ein Orgelkonzert in Notre-Dame. Beim Spiel einer Improvisation ereilte ihn ein Herzanfall, an dessen Folgen er kurz darauf starb. Am 5. Juni fand der Trauergottesdienst in Notre-Dame statt - seine Orgel schwieg. // Vierne: Sämtliche Orgelwerke unter Carus 18.150 zur Person

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