un-fini
1995/96
Un-fini schließt den Zyklus „L‘instant de sable“ ab und eröffnet einen Zyklus, dem es seinen Namen verleiht: Es handelt sich bei dem Werk also gleichzeitig um einen Ankunfts- und einen Ausgangspunkt. Der Begriff „un-finite“ bringt diese paradoxe Tatsache, die gleichermaßen dem spekulativen Denken eines John Duns Scotus wie Meister Eckhardts entspringt, zum Ausdruck. Un-fini führt eine reale axiomatische Kompossibilität in dem Maße ein, wie diese einerseits Endlichkeit, Eindeutigkeit, Einheitlichkeit und Stillstand, andererseits Beginn,Unendlichkeit und Mehrdeutigkeit darstellt.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Mark André
| 1964