20 Responsories (E)
1911
Die Responsorien - im Original in englischer Sprache - verdanken ihre Entstehung der Absicht des Liturgikprofessors Luther D. Reed, gottesdiesntliche Reformen der amerikanischen Lutherischen Kirche durch hierzu passende, zeitgenössische Kirchenmusik zu begleiten.
Die englische Ausgabe stützt sich weitgehend auf das Autograph, gegenüber dem der Erstdruck zahlreiche Veränderungen zeigt: neben einer hinzugefügten, colla parte geführten Orgelstimme vor allem Eingriffe in die Rhythmisierung und Textverteilung. Die Änderungen gehen höchstwahrscheinlich nicht auf Reger zurück.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Max Reger
| 1873-1916Max Reger, geb. 1873 in Brand (bayr. Oberpfalz), gest. 1916 in Leipzig. Schüler von H. Riemann. Seit 1905 Lehrer für Orgel und Komposition an der Akademie in München, hier auch erste Anerkennung als Orgelkomponist; ab 1907 Kompositionslehrer am Leipziger Konservatorium, daneben 1911 – 14 Leiter der Meininger Hofkapelle. Reger, der als Lehrer großen Einfluss erlangte, wandte sich von den Idealen der Neudeutschen ab und knüpfte an J. Brahms an; er verschmolz eine ausdrucksstarke Harmonik mit der an J. S. Bach geschulten Polyphonie mit Formen des Spätbarock und der Klassik; die eigentlichen Kompositionsbereiche Regers bilden Orgel- und Kammermusik. In seinem bedeutendsten geistlichen Chorwerk "Der 100. Psalm" (1908/09) geht Reger an die Grenze der Tonalität. zur Person
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Herausgeber*in
Alexander Becker
| 1972