Dreißig kleine Choralvorspiele zu den gebräuchlichsten Chorälen. Revidierte Einzelausgabe aus der Reger-Werkausgabe
op. 135a
Die Dreißig kleinen Choralvorspiele op. 135a erschienen erstmals 1915 im N. Simrock-Verlag. Die Spur ihres im Besitz der Verlegerfamilie verbliebenen Stichmanuskripts verlor sich 1929 mit der Auflösung des Verlags. Erst 2019 wurde es im Archiv des Prager Konservatoriums wieder ausfindig gemacht. Die vorliegende Revision des Notentextes der Reger-Werkausgabe kann sich damit nun auch auf das Reger’sche Autograph als zweiter Hauptquelle stützen.
Kaufen
Zusatzinformationen zum Werk
-
Komponist*in
Max Reger
| 1873-1916Max Reger, geb. 1873 in Brand (bayr. Oberpfalz), gest. 1916 in Leipzig. Schüler von H. Riemann. Seit 1905 Lehrer für Orgel und Komposition an der Akademie in München, hier auch erste Anerkennung als Orgelkomponist; ab 1907 Kompositionslehrer am Leipziger Konservatorium, daneben 1911 – 14 Leiter der Meininger Hofkapelle. Reger, der als Lehrer großen Einfluss erlangte, wandte sich von den Idealen der Neudeutschen ab und knüpfte an J. Brahms an; er verschmolz eine ausdrucksstarke Harmonik mit der an J. S. Bach geschulten Polyphonie mit Formen des Spätbarock und der Klassik; die eigentlichen Kompositionsbereiche Regers bilden Orgel- und Kammermusik. In seinem bedeutendsten geistlichen Chorwerk "Der 100. Psalm" (1908/09) geht Reger an die Grenze der Tonalität. zur Person
-
Herausgeber*in
Alexander Becker
| 1972
Rezensionen
... Die Dreißig kleinen Choralvorspiele von Max Reger sind für viele Orgelschülerinnen und Orgelschüler oftmals der Einstieg in die hochromantische Orgelwelt.
Württembergische Blätter für Kirchenmusik, 01/2022
Württembergische Blätter für Kirchenmusik, 01/2022