Er ist’s
aus: Drei Gesänge für vierstimmigen Frauenchor a cappella op. 111b op. 111b,3, 1909
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Max Reger
| 1873-1916Max Reger, geb. 1873 in Brand (bayr. Oberpfalz), gest. 1916 in Leipzig. Schüler von H. Riemann. Seit 1905 Lehrer für Orgel und Komposition an der Akademie in München, hier auch erste Anerkennung als Orgelkomponist; ab 1907 Kompositionslehrer am Leipziger Konservatorium, daneben 1911 – 14 Leiter der Meininger Hofkapelle. Reger, der als Lehrer großen Einfluss erlangte, wandte sich von den Idealen der Neudeutschen ab und knüpfte an J. Brahms an; er verschmolz eine ausdrucksstarke Harmonik mit der an J. S. Bach geschulten Polyphonie mit Formen des Spätbarock und der Klassik; die eigentlichen Kompositionsbereiche Regers bilden Orgel- und Kammermusik. In seinem bedeutendsten geistlichen Chorwerk "Der 100. Psalm" (1908/09) geht Reger an die Grenze der Tonalität. zur Person
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Textdichter*in
Eduard Mörike
| 1804-1875Eduard Mörike war ein deutscher Dichter und Schriftsteller der Schwäbischen Dichterschule. Er studierte Theologie am Tübinger Stift und arbeitete danach als Vikar und Pfarrverweser in verschiedenen Gemeinden. 1834 wurde Mörike zum Pfarrer von Cleversulzbach ernannt, bis er sich 1843 frühzeitig in den Ruhestand versetzen lies. Von da an widmete er seine Zeit ganz seinem literarischen Schaffen und begann zudem 1851 als Literaturlehrer am Katharinenstift in Stuttgart zu unterrichten. Bis zu seinem Tod 1875 lebte und wirkte er in Stuttgart. Eduard Mörike gilt als einer der bedeutendsten Lyriker zwischen Romantik und Realismus. Zu seinen bekanntesten Werken zählen der Roman Maler Nolten, die Novelle Mozart auf der Reise nach Prag und zahlreiche Gedichte, darunter das populäre Er ist's. Seine lyrischen Werke handeln von persönlichen Erfahrungen und Naturbeobachtungen, aber auch mythologische und religiöse Motive gehören zu seinen Sujets. Die Texte zeichnen sich durch eine tiefe Emotionalität und musikalische Qualität aus, was zu vielen Vertonungen von Mörikes Gedichten führte. Josef G. Rheinberger, Robert Schumann, Max Bruch, Max Reger, Hugo Wolf, Peter Schindler und viele andere haben Mörikes Texte für ihre Kompositionen verwendet. zur Person