Regers Kantate für den Karfreitag auf das bekannte Passionslied von Paul Gerhardt entstand 1904 und gehört zu einer Gruppe mit 4 weiteren Choralkantaten – Regers eigenständiger und umfangreichster Beitrag zu einer Zentralgattung der protestantischen Kirchenmusik. Die Carus-Ausgabe dieser Werke hat sich das Ziel gesetzt, Regers Choralkantaten der musikalischen Praxis und der wissenschaftlichen Forschung erstmals unter modernen editorischen Aspekten zugänglich zu machen. Um die Verbreitung der Choralwerke Regers gerade in den angelsächsischen Ländern zu fördern, wurde den Vokalstimmen ein singbarer englischer Zweittext unterlegt.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Max Reger
| 1873-1916Max Reger, geb. 1873 in Brand (bayr. Oberpfalz), gest. 1916 in Leipzig. Schüler von H. Riemann. Seit 1905 Lehrer für Orgel und Komposition an der Akademie in München, hier auch erste Anerkennung als Orgelkomponist; ab 1907 Kompositionslehrer am Leipziger Konservatorium, daneben 1911 – 14 Leiter der Meininger Hofkapelle. Reger, der als Lehrer großen Einfluss erlangte, wandte sich von den Idealen der Neudeutschen ab und knüpfte an J. Brahms an; er verschmolz eine ausdrucksstarke Harmonik mit der an J. S. Bach geschulten Polyphonie mit Formen des Spätbarock und der Klassik; die eigentlichen Kompositionsbereiche Regers bilden Orgel- und Kammermusik. In seinem bedeutendsten geistlichen Chorwerk "Der 100. Psalm" (1908/09) geht Reger an die Grenze der Tonalität. zur Person
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Herausgeber*in
Günther Massenkeil
| 1926-2014
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Übersetzer*in
Jean Lunn