Michael Praetorius: Gloria sei dir gesungen. Choralkonzerte nach Liedern von Luther, Nicolai und anderen - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Michael Praetorius Gloria sei dir gesungen. Choralkonzerte nach Liedern von Luther, Nicolai und anderen

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Michael Praetorius zählt zweifelsohne zu einem der wegweisenden Komponisten des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts. Seine Synthese einfacher, volksnaher Choräle mit der üppigen Ästhetik des neuen italienischen Stils macht ihn zu einem der vielschichtigsten und innovativsten Musiker seiner Zeit. Zum Reformationsjahr 2017 präsentiert das Ensemble Gli Scarlattisti unter der Leitung von Jochen M. Arnold eine Reihe seiner größer besetzten Choralkonzerte, die hauptsächlich auf Texten von Martin Luther und Philipp Nicolai basieren. Mit geistreicher, eloquenter Musikalität laden die Interpreten ein zu einem Streifzug durch das beeindruckende Werk von einem der Väter der protestantischen Kirchenmusik!
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  • Wie schön leuchtet der Morgenstern
  • Komm, heiliger Geist, Herre Gott
  • Aus tiefer Not schrei ich zu dir
  • Nun freut euch, lieben Christen gmein (I)
  • Nun freut euch, lieben Christen gmein (II)
  • Halleluja. Christ ist erstanden
  • Nun lob, mein Seel, den Herren
  • Magnificat deutsch "Meine Seel erhebt den Herren"
  • Vom Himmel hoch, da komm ich her
  • Teutsch Et in terra "Allein Gott in der Höh sei Ehr" (I)
  • Teutsch Et in terra (II)
  • Ein feste Burg ist unser Gott
  • Mit Fried und Freud ich fahr dahin
  • Wachet auf, ruft uns die Stimme
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Compact Disc Carus 83.482/00, EAN 4009350834828 CD, Jewel Case
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  • Michael Praetorius (Schultheis) wurde um 1571 in Creuzburg an der Werra geboren. Sein Vater, Michael Schultheis, war in jungen Jahren neben Johann Walter Lehrer an der Lateinschule in Torgau gewesen und hatte dann in Wittenberg noch bei Martin Luther und Philipp Melanchton Theologie studiert. In der unruhigen Zeit nach Luthers Tod war er als orthodoxer Lutheraner mehrfach gezwungen, den Wohnsitz zu wechseln; von 1569 bis 1573 wirkte er als Pfarrer in Creuzburg. Praetorius studierte zunächst in Frankfurt/Oder unter der Obhut seines Bruders Andreas, der dort eine Professur innehatte, ebenfalls Theologie und übernahm nach dem Tod des Bruders 1586 eine Organistenstelle, um sich seinen Lebensunterhalt zu sichern. 1589 finden wir ihn als Studenten an der Universität von Helmstedt. 1593 schließlich tritt er in die Dienste von Herzog Heinrich Julius im nahen Wolfenbüttel, seit 1594 als Hoforganist, ab 1604 als Hofkapellmeister. Der Tod des Herzogs 1613 beendete weitgehend Praetorius’ Wirken am Hof in Wolfenbüttel. Noch 1613 wurde Praetorius nach Dresden „ausgeliehen“, wo er bis 1616 blieb und für zahlreiche Festmusiken verantwortlich war, die er teils zusammen mit Heinrich Schütz durchführte (ab 1614 von Kassel ebenfalls nach Dresden zunächst „ausgeliehen“). Ab 1616 führt Praetorius das Leben eines wandernden Orgelsachverständigen, Kapell(re)organistors und Ausrichter musikalischer Feierlichkeiten an zahlreichen Höfen in Nord- und Mitteldeutschland. 1619 ließ er sich – bereits von Krankheit gezeichnet – wieder in Wolfenbüttel nieder, wo er am 15. Februar1621 starb. zur Person
  • Dr. Uwe Wolf ist als Musikwissenschaftler vor allem im 17. und 18. Jahrhundert zuhause. Seine Arbeitsschwerpunkte reichen von der Zeit Monteverdis und Schütz über Bach und die Generation der Bach-Söhne und -Schüler bis hin zur Wiener Klassik. Seit Oktober 2011 leitet er das Lektorat des Carus-Verlags. Zuvor war er über 20 Jahre in der Bach-Forschung tätig. zur Person
  • Jochen Arnold, geboren 1967 in Marbach/Neckar, Studium der evangelischen Theologie in Tübingen und Rom sowie der Kirchenmusik (A-Examen) an der Musikhochschule Stuttgart u. a. bei Werner Jacob, Orgel, und Dieter Kurz/Helmut Wolf, Dirigieren. Vikar und Kantor in Reutlingen, 2002 Ordination zum Pfarrer, 2003 Promotion an der Universität Tübingen, interdisziplinäre Habilitation zur Theologie der Kantaten Bachs, Privatdozent an der Universität Leipzig seit 2008. Nach einer Lehrtätigkeit in der Vikarsausbildung in Stuttgart wurde er 2004 Direktor des Michaelisklosters Hil desheim der Evangelisch-lutherischen Landes kirche Hannovers mit den Schwerpunkten Theologie des Gottesdienstes, Gottesdienstgestaltung, Predigtlehre, Dirigieren. Umfangreiche Konzerttätigkeit als Dirigent des Ensemble Gli Scarlattisti mit zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen, sein Repertoire reicht vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Arnold leitet außerdem das Collegium Musicum Hildes heim und den Chor der Universität Hildesheim. Er ist Lehrbeauftragter für Chorleitung und evangelische Theologie. zur Person
  • In der Capella Principale haben sich unter Leitung von Thorsten Bleich Musiker verschiedener Nationalitäten zusammengeschlossen, um regelmäßig Projekte im Bereich der Alten Musik zu realisieren. Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit war die Aufführung des Gesamtwerkes von Carlo Farina für Streicherensemble und Basso continuo im Jahr 1999. Die Ensemblemitglieder verbindet dabei das gemeinsame Interesse an Werken vom Frühbarock bis zur Moderne, wobei der Frage des jeweils angemessenen Instrumentariums große Bedeutung zukommt. Viele der Ensemblemitglieder sind darüber hinaus in renommierten europäischen Barockorchestern tätig. zur Person
  • Das Vokalsolisten-Ensemble Gli Scarlattisti wurde 1995 von Jochen M. Arnold gegründet. Es besteht aus professionellen Sängerinnen und Sängern aus Deutschland und der Schweiz. Begleitet werden die Scarlattisti meist von einer vierköpfigen Continuogruppe oder dem Barockorchester Capella Prin ci - pale (verantwortlich: Thorsten Bleich). 1998 erschien die erste Aufnahme mit den Musikalischen Exequien und drei Motetten aus der Geistlichen Chormusik (1648) von Heinrich Schütz. Darauf folg te eine Einspielung der Marienvesper von Monteverdi in der Continuo-Fassung (1999) sowie Vesperpsalmen Johann Rosenmüllers (Vespro Vene ziano) im Jahr 2001. Eine Aufnahme des zehnstimmigen Stabat Mater von Scarlatti erschien 2006 zusammen mit Arnolds Diptychon secundum Iohannem. Darauf folgte eine auch international beachtete Publikation lateinischer und englischer Psalm vertonungen (Kantaten und Anthems) unter dem Motto O praise the Lord bei Carus, ehe sich 2010 eine Gesamtaufnahme aller Bachmotetten anschloss. Das Ensemble unternimmt regelmäßig Konzertreisen, darüber hinaus gab es in den letzten Jahren Rundfunkproduktionen beim Bayrischen und Hessischen Rundfunk sowie beim Südwestrundfunk, Konzerte in renommierten Reihen (Stuttgart, Nürnberg, Berlin, Celle, Frankfurt, Torgau, St. Gallen u. a.) sowie beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover und Köln (TV). Das Repertoire der Scarlattisti reicht von der Renaissance bis zur Moderne. Ein Kritiker bezeichnete das Ensemble als „die Crème de la Crème der Alten- Musik-Szene im süddeutschen Raum“. zur Person
  • Jochen Arnold, geboren 1967 in Marbach/Neckar, Studium der evangelischen Theologie in Tübingen und Rom sowie der Kirchenmusik (A-Examen) an der Musikhochschule Stuttgart u. a. bei Werner Jacob, Orgel, und Dieter Kurz/Helmut Wolf, Dirigieren. Vikar und Kantor in Reutlingen, 2002 Ordination zum Pfarrer, 2003 Promotion an der Universität Tübingen, interdisziplinäre Habilitation zur Theologie der Kantaten Bachs, Privatdozent an der Universität Leipzig seit 2008. Nach einer Lehrtätigkeit in der Vikarsausbildung in Stuttgart wurde er 2004 Direktor des Michaelisklosters Hil desheim der Evangelisch-lutherischen Landes kirche Hannovers mit den Schwerpunkten Theologie des Gottesdienstes, Gottesdienstgestaltung, Predigtlehre, Dirigieren. Umfangreiche Konzerttätigkeit als Dirigent des Ensemble Gli Scarlattisti mit zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen, sein Repertoire reicht vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Arnold leitet außerdem das Collegium Musicum Hildes heim und den Chor der Universität Hildesheim. Er ist Lehrbeauftragter für Chorleitung und evangelische Theologie. zur Person

Rezensionen

Der virtuose Umgang der Ausführenden mit ihren Instrumenten machen Spaß beim Zuhören - eine tolle CD.
Württembergische Blätter für Kirchenmusik 4/2018

Een bijzonder mooie cd. Warm aanbevolen.
Michel, Stretto, 11.01.2018

...I found much to enjoy – not least being the value of hearing a whole recital of these rich and inventive polychoral settings.
David Stancliffe, Early Music Review, 29.06.2017

Een bijzonder mooie cd. Warm aanbevolen.
Michel Dutrieue, Stretto, 22.05.2017

Musiziert wird mit klarem, rundem und transparentem Klang, der gleichzeitig immer an der Deklamation der Sprache orientiert ist.
Burkhard Kinzler, Musik & Kirche, Mai/Juni 2017

Fest verankert in Stilistik und Klangfarben der historisch informierten Aufführungspraxis, überzeugen die Vokalsolisten mit ausgesprochen schlichtem, natürlich wirkendem Gesang.
Stuttgarter Zeitung, 09.05.2017

Prägend sind ausgesprochen schöne, schlanke Register, fein ineinander verblendet, zugleich charakteristisch geformt. Intoniert wird überzeugend frei; die sprach- und affektsensible Setzweise Praetorius‚ wird wunderbar aufgegriffen ...
Dr. Matthias Lange, klassik.com, 30.03.2017

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