Te Deum
1832
Das Te Deum von 1832, eine groß angelegte Festmusik, überzeugt durch rasche Ausdruckswechsel und warme Orchesterfarben. Die 15-sätzige Komposition vereint klangprächtige, teils achtstimmige Chorsätze und filigrane Arien, experimentiert mit ungewöhnlichen Instrumentalklängen und Ensemblegruppen. Hochdramatisch wird es, wenn schmetternde Posaunen und bebende Streicher das jüngste Gericht ankündigen, woraufhin ein Solisten-Sextett die Erlösung erfleht.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Otto Nicolai
| 1810-1849
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Herausgeber*in
Klaus Rettinghaus
Rezensionen
Bonamico, Pietro: Bonum est confiteri Domino
Otto Nicolais frühe Komposition stammt aus der Zeit seiner (kirchen-) musikalischen Ausbildung in Berlin. Formal steht es in der Tradition der Vertonungen Georg Friedrich Handels, stilistisch eher in der Nachfolge Mozarts und Haydns. ...Kirchenmusik im Bistum Limburg, 1/2014
Ein Stück für Raritätenjäger: Wer sich von der großen Besetzung nicht abschrecken lässt ... der stößt hier auf ein fulminantes Werk voller
Erfindungsreichtum. Auffällig am gesamten Werk ist das Fehlen irgendwelcher Schwierigkeiten im instrumentalen und vokalen Bereich - musikalisch ist das monumentale Opus ... von bester Qualität.
Friedrich Storfinger, Musica Sacra, 3/2014