Pop-Chorbuch zum EG: Morning has broken
Inhaltsverzeichnis
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Herausgeber*in
Burkhard Jungcurt
Rezensionen
Morning has broken
Chöre, die neue Lieder des Evangelischen Gesangbuches im poppigen Stil singen möchten sind hier richtig. Aber auch katholische Chöre werden hier viele Lieder finden, die zu ihrem Repertoire gehören (z.B. „Bewahre uns Gott”; „Erd und Himmel sollen singen”; „Go, tell it on the mountain”; „Gott gab uns Atem”; „Hevenu shalom”; „Let us break”; „Von guten Mächten” u.v.m.). Es ist das erste Chorbuch dieser Art und soll dem Trend der Chöre hin zu Pop und Jazz Rechnung tragen. Die stilistische Bandbreite reicht von Swing über Pop und Rock bis hin zum Latin. Die Chorpartien sind leicht bis mittelschwer, farbige Sätze mit rhythmischen Pep bereichern die Lieder. Durch die etwas andere Harmonisierung und Stimmführung, sowie eine Dreistimmigkeit mancher Sätze mit einer Männerstimme ohne Bassfunktion sind die Sätze zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Zusammenklang mit piano und E-bass/Kontrabass überzeugt. Die Melodie allein lässt oft nicht den Stil eines Liedes erkennen, in den Arrangements wird deshalb der jeweiligen Stil festgelegt, ohne die ausführenden Musiker zu sehr einzuengen. Außerdem gibt es die Angabe, ob das jeweilige Arrangement im „Swingfeeling” oder „gerade” gespielt werden soll. Die Liste der Arrangeure bürgt für eine gute Qualität der Arrangements. Ein Chorbuch für all diejenigen, die einmal in die Welt des Swings und Pops schnuppern wollen.
Quelle: Musik im Bistum Essen I/2000, S. 60f.