Giacomo Puccini: Preludio a orchestra - Noten | Carus-Verlag

Giacomo Puccini Preludio a orchestra

1876

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Eine Lücke konnte geschlossen werden: Puccinis Preludio a Orchestra – eines der frühesten überlieferten Werke des Komponisten überhaupt – liegt hier erstmals in seiner authentischen, vollständigen Fassung vor! Lange Zeit kannte man nur eine fragmentarische Quelle, mit einer fehlenden Passage im mittleren Teil des Werkes. Doch vor einigen Jahren tauchte im Archiv Puccini in Torre del Lago ein bis dahin unbekanntes Manuskript auf, das als autographe Partitur des Preludio a Orchestra identifiziert werden konnte. Und es zeigte sich: Das Werk ist hier komplett enthalten! So kann nun Puccinis „op. 1“, dieses mit seinem formalen, melodischen und harmonischen Erfindungsreichtum bemerkenswerte Zeugnis der ganz frühen Schaffensphase des Komponisten, ab sofort in originaler Gestalt aufgeführt werden!

Das Notenmaterial ist leihweise und als Vorabdruck verfügbar; eine komplette Neuausgabe ist in Vorbereitung.

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Dirigierpartitur, leihweise Carus 56.002/50, ISBN 978-3-89948-475-5, ISMN 979-0-007-35380-3 20 Seiten, DIN A4, kartoniert
Stimmenset, Komplettes Orchestermaterial, leihweise Carus 56.002/69 23 x 32 cm, ohne Umschlag
  • 1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, leihweise, Piccolo-Flöte, Flöte 1, Flöte 2, Oboe 1, Oboe 2, Klarinette 1, Klarinette 2, Fagott 1, Fagott 2, Horn 1, Horn 2, Trompete 1, Trompete 2, Posaune 1, Posaune 2, Posaune 3, Ophikleide, Pauken (56.002/59)
     
    1 x Einzelstimme, Violine 1, leihweise (56.002/61)
     
    1 x Einzelstimme, Violine 2, leihweise (56.002/62)
     
    1 x Einzelstimme, Viola, leihweise (56.002/63)
     
    1 x Einzelstimme, Violoncello, leihweise (56.002/64)
     
    1 x Einzelstimme, Kontrabass, leihweise (56.002/65)
     
Zusatzinformationen zum Werk
  • Giacomo Puccini entstammt einer Dynastie von in der toskanischen Stadt Lucca wirkenden Kirchenmusikern. Noch seine 1880 dort uraufgeführte Messa a 4 con orchestra schien auch ihn auf diesem Weg zu zeigen, doch unmittelbar darauf ging er an das Mailänder Konservatorium mit dem Ziel, Opernkomponist zu werden. Als Studienarbeiten entstanden dort seine einzigen selbstständigen Orchesterstücke Preludio sinfonico (1882) und Capriccio sinfonico (1883) sowie bereits einige seiner 16 vollständig erhaltenen Klavierlieder (Canti), die er mit häufigen Bezügen zu seinen Opern beinahe während seines ganzen Schaffens komponierte. Den Durchbruch als Opernkomponist erzielte er mit Manon Lescaut (1893); zwischen 1893 und 1904 entstanden seine bis heute meistgespielten Werke La Bohème, Tosca und Madama Butterfly. In den letzten Jahren erwuchs die Erkenntnis, dass Puccinis Gesamtwerk einer Neubewertung bedarf. So wird er zunehmend als ein den Aufbruch in die Moderne suchender Musiker verstanden. zur Person

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