Puer natus est. Chormusik zur Advents- und Weihnachtsliturgie
Inhaltsverzeichnis
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Vorwortverfasser*in
Johannes Rahe
| 1950
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Chor
Jugendchor Osnabrück
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Ensemble
Complesso di Ottoni Osnabrück
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Dirigent*in
Johannes Rahe
| 1950
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Countertenor-Solo
Martin Schneider
| 1930-2017
Rezensionen
Weihnachtliches
Weihnachtliches
Ausschließlich Chorwerke der Renaissance enthält die Sammlung „Puer natus est” mit dem Osnabrücker Jugendchor (Leitung: Johannes Rahe). Das Programm geht liturgisch durch die Adventszeit hindurch mit dem „Veni redemptor gentium” von Heinrich Finck, dem Anthem „This is the record of John” von Orlando Gibbons u. a., bringt zum zentralen Geschehen des Festes z. B. „Hodie Christus natus est” von Giovanni Gabrieli und „O magnum mysterium” von Ludovico da Vittoria und lässt Weihnachten nachklingen in Giaches de Werts „Vox in Rama” und Thomas Tallis’ „Nunc dimittis”. Äußerst selten hat man eine inhaltlich und musikalisch so überzeugende Folge von Chorsätzen gehört. Viel Unbekanntes ist hier zu entdecken; der Wechsel von Gregorianik und Mehrstimmigkeit ergibt sich ganz selbstverständlich und aus der Sache heraus. Gesungen wird das alles von einem Ensemble, das sein Jugendchorimage längst abgestreift hat. Mit weichem, in allen Stimmen verschmolzenen Chorklang und lebendiger Artikulation präsentiert der Chor diese herbe Klangwelt.
Quelle: Musik und Kirche 5/1992, S. 294
Puer natus est - Chormusik zur Advents- und Weihnachtsliturgie
Nach Redaktionsschluss ist diese CD noch eingetroffen. Das Wissen um die Qualität des Osnabrücker Jugendchores und ein Blick auf das Programm hat die CD sofort den Weg in den CD-Player finden lassen. Die 52.47 Minuten mit Gregorianik, Finck, Byrd, Gibbons, Dufay, Regnart, Guerrero, Gabrieli, Vittoria, Lasso, Wert, Corteccia und Tallis, dabei trotz einiger Literaturkenntnis kaum bekannte Schlager der Advents- und Weihnachtsliteratur, haben dieses erste Anhören zum Erlebnis gemacht. Es ist wirklich Advents- und Weihnachtsliturgie zu Hause, von der Werkwahl schon und von der musikalischen Ausführung erst recht vom geistvoll Feinsten.
Quelle: Musica Sacra 6/1991, S. 564