Reinhard Keiser Dialogus von der Geburt Christi
Weihnachtsoratorium in drei Teilen
- Besetzung:
- Soli SATB, Coro SSAATTBB, 3 Tr, Timp, 3 Ob, 3 Fg, 2 Vl, Va, Bc
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- Sprache:
- deutsch
- Dauer:
- 40 min
- Schwierigkeitsgrad:
- 1 2 3 4 5
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(25)
- Choral: Gelobet seist du, Jesu Christ
- Aria: Sei willkommen tausendmal
- Recitativo: So ist nunmehr das Heil
- Aria: Israel, freue dich
- Recitativo: Erstarr, verfinsterte Natur
- Aria: Heller Glanz von’s Vaters Licht
- Choral: Das ewge Licht geht da herein
- Duetto: Wer kann dieses recht erwägen
- Choral: Er kömmt aus seines Vaters Schoß
- Recitativo: O allerliebstes Kind
- Aria: Weicht, ihr Schätze dieser Erden
- Recitativo: Ist dies der Ort
- Terzetto: Es klopft noch unsre volle Brust
- Recitativo: Ja, was noch mehr
- Coro: Großer Gott
- Choral: In dulci jubilo
- Accompagnato: Gott hat mein Fleisch
- Choral: O Jesu parvule
- Accompagnato: Und will der Tod
- Aria: Was schad’t mir der Tod
- Choral: Ubi sunt gaudia
- Coro: Gebenedeite Nacht
- Duetto: Komme denn, erwählte Seele
- Recitativo: So lasst uns denn
- Choral: Gott, ihr Christen
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Text (ohne Noten) zum Abdruck, html-Datei, Singtext, originalhtml-Datei, Singtext, original (Leseprobe)Parte 1
1. Choral Gelobet seist du, Jesu Christ,
dass du Mensch geboren bist
von einer Jungfrau, das ist wahr,
des freuet sich der Engel Schar.
Kyrie eleison.2. Aria (Canto/Basso/Coro) Sei willkommen tausendmal!
Holdes Kind, der Welt Verlangen,
so vom Vater ausgegangen,
eh man kannte Tag und Zahl!
Großer Siloh, Jessens Rute,
edler Löw aus Davids Blute,
ewig Licht, der Gottheit Strahl,
sei willkommen tausendmal!3. Recitativo (Canto/Basso) So ist nunmehr das Heil der Welt,
der zwischen Furcht und Hoffnung
schier verschmacht’ten Erden
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Text (ohne Noten) zum Abdruck, html-Datei, Einführungstext, französischhtml-Datei, Einführungstext, französisch (Leseprobe)Texte du livret du CD Carus 83.417Christine Blanken
Traduction (abrégée) : Sylvie CoquillatReinhard Keiser et ses oratorios Reinhard Keiser (1674–1739), originaire de Teuchern près de Halle, est le premier-né de la fille de junker Agnesa von Etzdorff et de l’organiste et compositeur Gottfried Keiser. À partir de 1685, il fréquente pendant sept ans l’école Saint-Thomas de Leipzig (à l’époque du cantor J. Schelle et de l’organiste J. Kuhnau), où lui est prodigué un enseignement approfondi du répertoire de la musique d’église ancienne. Après avoir été trois ans Cammer-Componist [compositeur de chambre] à la cour de Braunschweig (à partir de 1692), il va à Hambourg pour travailler à l’opéra du « Gänsemarkt ». Keiser écrit plus de 60 opéras pour cette scène de langue allemande de première catégorie et attire des musiciens et compositeurs d’avenir à Hambourg – parmi eux Haendel, Graupner et Hasse. Grâce à Keiser, Hambourg se voit
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Text (ohne Noten) zum Abdruck, html-Datei, Einführungstext, englischhtml-Datei, Einführungstext, englisch (Leseprobe)Text from the CD Carus 83.417Christine Blanken
Translation (abridged): John CoombsReinhard Keiser and his oratorios Reinhard Keiser and his oratorios Reinhard Keiser (1674 –1739), born at Teuchern near Halle, was the eldest son of Agnesa von Etzdorff, daughter of a landowner of the aristocracy, and the organist and composer Gottfried Keiser. Beginning in the year 1685 he was a pupil at the Thomasschule in Leipzig for seven years (during the tenure of the choirmaster J. Schelle and the organist J. Kuhnau), where he acquired profound knowledge of the current church music repertoire. After three years as Cammer-Componist at the Court of Brunswick (from 1692) he moved to the Gänsemarkt Opera in Hamburg. For that foremost German-speaking opera house Keiser provided more than 60 operas of his own, and he attracted promising musicians and composers to Hamburg – including Handel, Graupner and Hasse. Through Keiser
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Text (ohne Noten) zum Abdruck, html-Datei, Einführungstext, deutschhtml-Datei, Einführungstext, deutsch (Leseprobe)Booklet-Text der CD Carus 83.417Christine Blanken
Reinhard Keiser und seine Oratorien Reinhard Keiser und seine Oratorien 1674 wurde Reinhard Keiser in Teuchern im Herzogtum Sachsen-Weißenfels als erster von zwei Söhnen aus der Verbindung der Junkerstochter Agnesa von Etzdorff mit dem vorübergehend ortsansässigen Organisten Gottfried Keiser geboren. Der Vater hielt sich vermutlich bereits wenig später im norddeutschen Raum auf. Jedenfalls weiß Johann Mattheson 1739 zu berichten, dass Gottfried Keiser ein guter Komponist gewesen sei und wer Werke von ihm besaß. Diese scheinen heute fast alle verschollen zu sein. 1685 wurde der Sohn Reinhard dann, wie viele angehende Musiker seiner Zeit, an der Leipziger Thomasschule aufgenommen, wo ihm in den folgenden sieben Jahren das kompositorische Rüstzeug durch Kantor Johann Schelle (und Organist Johann Kuhnau?) vermittelt wurde, so dass er sicher zu profunder
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Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Reinhard Keiser
| 1674-1739Deutscher Komponist, 1674-1739.
Ausbildung auf der Thomasschule in Leipzig, später Komponist und Kappellmeister in Braunschweig und ab 1697 in Hamburg. Keiser schrieb dort fast 70 Opern sowie zahlreiche Kantaten. 1728 wurde er Domkantor in Hamburg und widmete sich sein restliches Leben hauptsächlich der Kirchenmusik.
zur Person
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