Messa di Rimini
1809
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Komponist*in
Gioachino Rossini
| 1792-1868Gioachino Antonio Rossini war ein italienischer Komponist, der heute vor allem durch seine Opern bekannt ist. Seine ersten großen Erfolge feierte Rossini 1813 in Venedig mit der Opera seria Tancredi und der Opera buffa L'italiana in Algeri. Die Folgejahre setzten diese Erfolgsgeschichte fort. Ab 1830 zog sich Rossini weitestgehend zurück. Zwar entstanden noch viele Werke, unter anderem das Stabat mater, allerdings widmete er seine Zeit hauptsächlich dem Essen und genießen. Rossini erfreute sich zu seinen Lebzeiten enormer Berühmtheit in ganz Europa, aber auch, dank seines offenbar humor- und liebevollen Charakters, Beliebtheit unter vielen seiner Kollegen.
zur Person
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Herausgeber*in
Guido Johannes Joerg
Rezensionen
GIOACHINO ROSSINI, Messa di Rimini
Giachino Rossini: Messa di Rimini
Dating from 1809, when Rossini was 17, this is one of a number of sacred vocal pieces now largely forgotten. It takes the form of an unusual Missa brevis, having only a Kyrie and a Gloria, but these two movements are large-scale ones, with the latter having eight submovements. The musical style is a pleasant mixture of late Classic elements predating Rossini’s evolution to the mature style of his Stabat Mater and Petite Messe solonnelle, both harking from later decades; it even continues the Baroque tradition of a figured bass part. Although the music is fairly straightforward, it is rich in melodic beauty and tonal interest.
Quelle: The American Organist 3/1998, S. 80
Giachino Rossini: Messa die Rimini 1809
In jüngster Zeit ist eine recht umfangreiche Werkgruppe von „musica sacra” bei dem eher als Opernkomponist bekannten Rossini aufgetaucht. So gibt es nicht weniger als 9 Messvertonungen (oder Messsatzvertonungen) aus den Jahren 1808 bis 1863 (Petite messe solennelle). Die vorliegende Messa die Rimini aus dem Jahre 1809 ist eine „Messa die Gloria”, vertont also nur Kyrie und Gloria. Das Werk scheint mir eine echte Entdeckung zu sein. Schwungvoll frische Musik zeigt Rossini bei seiner Suche nach seinem persönlichen Kompositionsstil. Da die kleine Besetzung auch „finanztechnisch” gut zu realisieren ist, wird sie sicher viele Liebhaber finden. Liturgisch ist das 45-minütige Werk allerdings schwer einzuordnen, im Konzert wird es wohl eher seinen rechten Platz finden als im Gottesdienst. Ein überaus informatives Vorwort rundet diese sorgfältige Edition ab.
Quelle: Kirchenmusik im Bistum Limburg 2/2000, S. 37