Missa mundi
2005
Die Idee zu der vorliegenden Messe entstand im Vorfeld des XX. Weltjugendtages Köln 2005. Um die ganze Welt – die ja Thema des Weltjugendtages ist – musikalisch in den Blick zu nehmen, sollten die fünf Ordinariumsgesänge mit den fünf Erdteilen in Verbindung gebracht werden. So entstanden ein europäisches Kyrie, ein südamerikanisches Gloria, ein asiatisches Credo, ein afrikanisches Sanctus und ein australisches Agnus Dei. Kompositorische Klammer ist die Missa mundi, eine uralte gregorianische Vertonung der liturgischen Texte, die sich als roter Faden durch alle fünf Messteile zieht. Das jeweilige Lokalkolorit wird mittels zusätzlicher Instrumente hergestellt: Panflöten, Charangos und Trommeln für Südamerika, eine Sitar für Asien, Trommeln für Afrika und ein Didgereedoo für Australien. Europa wird im Kyrie durch die Satztechnik im Stile Johann Sebastian Bachs, des größten europäischen Kirchenmusikers, repräsentiert.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Thomas Gabriel
| 1957Thomas Gabriel wurde in Essen geboren, wo er katholische Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule studierte. Nach A- und Konzertexamen war er als Regionalkantor in verschiedenen deutschen Bistümern tätig. Seit 1998 wirkt er als Regionalkantor im Bistum Mainz für die Dekanate Offenbach, Rodgau und Seligenstadt an der Einhard-Basilika St. Marzellinus und Petrus in Seligenstadt. Er entfaltete eine rege Konzerttätigkeit als Organist, Cembalist und Pianist. Mit seinen Formationen, den Christ Guys und dem Thomas-Gabriel-Trio, tritt er im ganzen Bundesgebiet, im Ausland und im Rahmen verschiedener Rundfunk- und Fernsehproduktionen auf. zur Person