Ulrich Gohl: Gottes Heil kennt keine Grenzen - Noten | Carus-Verlag

Ulrich Gohl Gottes Heil kennt keine Grenzen

Singspiel über die Heilung des Naeman

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Gottes Heil kennt keine Grenzen. Das wird deutlich an der Gestalt Naemans, dem Heerführer des mit Israel verfeindete Syriens. In 2. Könige 5 wird geschildert, wie er, von Aussatz befallen, auf Anraten seiner Magd Heilung bei dem israelischen Propheten Elisa sicht. Elisa macht ihm den Weg dahi nicht leicht; anstatt Naeman zu empfangen, lässt er im lediglich ausrichten, er solle zum Jordan weiterreiten und dort siebenma untertauchen. Trotz heftigen Widerstrebens beugt sich Naeman der seltsamen Weisung und wird geheilt. Das Singspiel ist für den gemeinsamen Gottesdienst von Kindern und Erwachsenen gedacht. Gesprochene Erzähltexte kommen nicht vor. Die einzelnen Nummern schließen dich aneinander an.
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Dirigierpartitur Carus 12.547/00, ISMN 979-0-007-00998-4 32 Seiten, DIN A4, kartoniert
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Chorpartitur Carus 12.547/05, ISMN 979-0-007-09914-5 12 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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Textheft/Libretto, Textblatt (Kopiervorlage) Carus 12.547/08 8 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
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Stimmenset, verschiedene Instrumente Carus 12.547/09 20 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
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  • 2 x Einzelstimme, Gitarre / Bass (12.547/11)
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    1 x Einzelstimme, Instrument (12.547/21)
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Einzelstimme, Gitarre / Bass Carus 12.547/11 8 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
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Einzelstimme, Instrument Carus 12.547/21 4 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
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Rezensionen

Ulrich Gohl: Strecke deine Hand aus

Gohl, Ulrich: Gottes Heil kennt keine Grenzen

(rk) Die Singspiele von Ulrich Gohl in dieser Zeitschrift zu beschreiben heißt „Eulen nach Athen tragen”. Was ist es wohl, das den in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiernden pensionierten Pfarrer antreibt, immer neu biblische Szenen zu suchen, die sich in Reimen dramatisieren und vertonen lassen. Ich vermute, es ist die Liebe zur Bibel und zu den Kindern, vermutlich in zwei kommunizierenden Röhren. Jedenfalls legte Gohl auch in den vergangenen Jahren wieder vier Singspiele vor, die er vor allem für den Gottesdienst konzipierte. Normalerweise ist eine untextierte Oberstimme neben der Harmonie- und Bassstimme notiert. Die gesungene Melodie kann instrumental unterstützt werden. Die Gemeinde wird durch Rufe und (hoffentlich noch) bekannte Lieder einbezogen. Der Verlag stellt eine zur Vervielfältigung freigegebene Textvorlage zur Verfügung. In allen Stücken ist an Solorollen und Chorgruppen gedacht. Der Tonumfang der Singstimmen bewegt sich normalerweise im Notensystem. Ein wesentliches Stilmittel der Gohlschen Singspiele ist die systematische Verwendung von „Leitmelodien” für einzelne Rollen oder Situationen. Über deren Sinnhaftigkeit streiten Gelehrte und Praktizierende. Wer sie ablehnt, hat hier ein Problem. Bleibt der Dank an Ulrich Gohl für sein musikalisches Lebenswerk, der die Hoffnung auf Weiteres einschließt.

Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik  2/2005

Ulrich Gohl: Strecke deine Hand aus. CV 12.545
Gottes Heil kennt keine Grenzen. CV 12.547
Singspiel zu Passion und Ostern. CV 12.560

(rbg)  Drei neue Singspiele zu biblischen Texten legt Ulrich Gohl vor. Textgrundlagen sind (in der Reihenfolge der oben aufgeführten Titel): Matthäus 12.9-21 / 2. Könige 5 / Mk 5, 21-43. Der Rezensent wiederholt sich an dieser Stelle, was Autor und Verlag aber wohl recht sein dürfte. Seit den ersten Ausgaben dieser mittlerweile recht umfangreichen Reihe kann man als signifikant für die Qualität hervorheben: Bibeltexte in kindgerechter und dabei nicht platter Sprache, praxisorientierte Werke in variabler Besetzung, Einbezug der Gemeinde in das Geschehen, sängerisch auch in einfachen Verhältnissen lösbare Aufgaben, wirkungsvolle Musik mit innerem Textbezug. Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zur großen szenischen Aufführung „all inclusive”. Der musikalische Stil ist (auch das wurde bereits früher angemerkt) wie immer Geschmackssache. Aber ausprobieren und übers Jahr mit anderer Literatur mischen sollte man diese Stücke auf jeden Fall, und zwar so, wie sie gedacht sind: Für den Familiengottesdienst mit dem Anspruch, biblische Geschichten für Kinder erzählbar und erlebbar zu machen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Quelle: Musica Sacra 4/03

30 Einzellieder beinhaltet dies Singspiel. Den verschiedenen Personen fallen bestimmte Melodien zu, die wieder sehr hübsch und passend gestaltet sind. Auch ein Sprechgesang für spannende Abschnitte ist immer wieder dazwischen. Naeman selbst hat eine Glaubens- und Dankbarkeitsmelodie (GL 605), die im Anfangs- und Schlussgesang zur Geltung kommt. Auf Kulisse kann man ganz verzichten, da die Handlungsorte zu oft wechseln. Auch wurde auf Dialoge bewusst verzichtet. Bis auf einzelne Stücke, die von bestimmten Personen gesungen werden, ist dies Werk durchgängig chorisch, und auch, wie bei Ulrich Gohl schon gewohnt, zu empfehlen!

Birgit Höfer
Quelle: Musik im Bistum Essen II/03 – I/04, S. 64

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