Wilhelm Friedemann Bach: Gesamtausgabe Band 3, Kammermusik - Noten | Carus-Verlag

Wilhelm Friedemann Bach Gesamtausgabe Band 3, Kammermusik

Duette, Solo- und Triosonaten

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Kammermusik spielt im Schaffen von W. F. Bach eine bedeutende Rolle, auch wenn der erhaltene Werkbestand nicht groß ist. Die Duette, Flöten- und Triosonaten stammen überwiegend aus den Jahren seiner ersten Meisterschaft als Organist in Dresden (1733–1746), gleichermaßen unter dem Eindruck der Werke seines Vaters und der damals führenden Komponisten am Dresdner Hof, und zum anderen aus der Berliner Spätzeit. Trotz ihres hohen spieltechnischen Anspruchs handelt es sich keinesfalls um bloße brillante Schaustücke; vielmehr weisen sie durchweg eine außerordentlich raffinierte kompositorische Durcharbeitung auf, die sie weit über das Niveau ihrer Zeit erhebt. Erstmals in neuerer Zeit greifbar sind nun die Ausgaben des Trios in B-Dur in der Originalfassung mit zwei Violinen sowie das Trio H-Dur für Violine und obligates Cembalo.
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Partitur (Werkausgabe) Carus 32.003/00, ISBN 978-3-89948-154-9, ISMN 979-0-007-09404-1 168 Seiten, Leinenausgabe
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114,00 € / St.
  • Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn Johann Sebastians, genoss den Ruf, einer der herausragenden, zugleich aber auch eigenwilligsten Komponisten seines Zeitalters zu sein. Sein Werk stellt den ehrgeizigen Versuch dar, das Erbe des Vaters aufzunehmen und dem Geschmack seiner Generation entsprechend weiterzuentwickeln. Hochgesteckte künstlerische Ambitionen sind in nahezu sämtlichen Werken W. F. Bachs zu erkennen – von den frühen Klavierstücken über die Kantaten der mittleren Schaffenszeit bis hin zu den späten Sonaten und Fantasien. Aus Wilhelm Friedemann Bachs Feder stammen Klavier- und Kammermusik, Konzerte und geistliche Kantaten. Auf hohem kompositionstechnischem Niveau unternimmt er eine reizvolle Synthese von hochbarock-komplexem und galant-empfindsamem Stil. Während seine Instrumentalwerke vornehmlich in Dresden (1733–1746) und Berlin (1774–1784) entstanden und einem prachtvollen höfischen Stil verpflichtet sind, gehören die Vokalwerke seiner Wirkungszeit als Organist und Musikdirektor der Hallenser Marktkirche (1746–1764) an und zeichnen sich durch ihre expressive Kühnheit und Virtuosität aus. zur Person

Rezensionen

Trotz ihres hohen spieltechnischen Anspruchs handelt es sich keinesfalls um bloße brilliante Schaustücke; vielmehr weisen sie durchweg eine außerordentlich raffinierte kompositorische Durcharbeitung auf, die sie weit über das Niveau ihrer Zeit erhebt [...].
Armin Schmid, Toccata, Januar 2013

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