In diesem Werk findet man die Salzburger Vorbilder Mozarts im Hinblick auf die Kirchenmusik. Der Kontrast zwischen Solo und Tutti und die kurzen imitatorischen Abschnitte verweisen auf Leopold Mozart, Eberlin und Michael Haydn. Mozart schrieb hier ein Werk mit großer klanglicher Pracht, die zudem durch Bläser und Pauken verstärkt wird.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Wolfgang Amadeus Mozart
| 1756-1791Als Sohn des Vizekapellmeisters des Salzburger Fürsterzbischofs war Mozart bereits in seiner Jugend beständig von Kirchenmusik umgeben. Auf seinen Reisen lernte Mozart die Kirchenmusik Italiens kennen, in Wien studierte er später Werke Bachs und Händels. Nach seiner Umsiedlung nach Wien stellen sich mit Oper und Klavierkonzert neue Herausforderungen, bezeichnenderweise bleibt die „c-Moll-Messe“ KV 427, das größte kirchenmusikalische Werk der ersten Wiener Jahre, unvollendet. Die letzte Lebenszeit zeigt wieder eine Hinwendung zur Kirchenmusik: Mozart bewirbt sich mit Erfolg um die Nachfolge des todkranken Leopold Hoffmann als Kapellmeister am Stephansdom, doch kann er die Stelle nicht antreten, da er noch vor Hoffmann stirbt. Ein Kleinod wie das „Ave verum“ KV 618 und das unvollendet gebliebene Requiem KV 626 lassen ahnen, was Mozart als Kirchenkomponist hätte noch leisten können, wäre er in diese verantwortliche Position gelangt. zur Person
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Herausgeber*in
Christine Martin
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Textdichter*in
Stephen Langton
| -1228
Rezensionen
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W. A. Mozart: Veni sancte spiritus
In Wien, im Jahre 1768, entstanden, zeugt das „Veni Sancte Spiritus” von der sorgfältigen Ausbildung des Knaben nach dem Vorbild der Salzburger Kirchenmusik eines J. E. Eberlin, Michael Haydn und seines Vaters Leopold Mozart. In den kurzen imitatorischen Abschnitten sowie im Solo-Tutti-Kontrast ist er ganz den Vorbildern verbunden. Dabei entsteht ein Satz von großem Fluss und klanglicher Pracht, der durch die Bläser (Oboen, Hörner, Trompeten) und Pauken noch gesteigert wird. Den zweiten Teil dieser Motette bildet das Alleluja in dem größte Leichtigkeit und große Wucht reizvoll kontrastieren.
Quelle: Musica Sacra 1/1991, S. 71