17 Kirchensonaten
Unter der Bezeichnung "Kirchensonate" oder "Epistelsonate" sind siebzehn einsätzige Instrumentalkompositionen Mozarts bekannt. Dabei handelt es sich teils um schlichte Trios für zwei Violinen und Bass, teils um großzügige konzertante Sätze mit obligater Orgel. Sie waren für den gottesdienstlichen Gebrauch im Salzburger Dom bestimmt und erklangen nach der Lesung der Epistel zwischen Gloria und Credo. Die vorliegenden Transkriptionen aller Kirchensonaten für Orgel solo durch Zsigmond Szathmáry ermöglichen die Verwendung dieser reizvollen Miniaturen auch unter einfachen Aufführungsbedingungen.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Wolfgang Amadeus Mozart
| 1756-1791Als Sohn des Vizekapellmeisters des Salzburger Fürsterzbischofs war Mozart bereits in seiner Jugend beständig von Kirchenmusik umgeben. Auf seinen Reisen lernte Mozart die Kirchenmusik Italiens kennen, in Wien studierte er später Werke Bachs und Händels. Nach seiner Umsiedlung nach Wien stellen sich mit Oper und Klavierkonzert neue Herausforderungen, bezeichnenderweise bleibt die „c-Moll-Messe“ KV 427, das größte kirchenmusikalische Werk der ersten Wiener Jahre, unvollendet. Die letzte Lebenszeit zeigt wieder eine Hinwendung zur Kirchenmusik: Mozart bewirbt sich mit Erfolg um die Nachfolge des todkranken Leopold Hoffmann als Kapellmeister am Stephansdom, doch kann er die Stelle nicht antreten, da er noch vor Hoffmann stirbt. Ein Kleinod wie das „Ave verum“ KV 618 und das unvollendet gebliebene Requiem KV 626 lassen ahnen, was Mozart als Kirchenkomponist hätte noch leisten können, wäre er in diese verantwortliche Position gelangt. zur Person
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Bearbeiter*in
Zsigmond Szathmáry
| 1939
Rezensionen
„ ... Die einsätzigen und daher wunderbar als gottesdienstliche Vor- oder Nachspiele geeigneten Stücke ... entstanden ursprünglich für eine Besetzung für zwei Violinen, Bass und Orgel. Die Übertragung auf die Orgel mindert den Reiz der Musik überhaupt nicht ... “
Carsten Klomp, Journal Kirchenmusik 03/2011
Carsten Klomp, Journal Kirchenmusik 03/2011