Louis Spohr Des Heilands letzte Stunden
Passionsoratorium WoO 62, 1834-1835
- Besetzung:
- Soli SATTBBB, Coro SATB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 4 Cor, 2 Tr, 3 Trb, Timp (2 players), Arpa, [Org], 2 Vl, Va, Vc, Cb
- Werke mit ähnlicher Besetzung suchen
- Sprache:
- deutsch/englisch
- Dauer:
- 90 min
- Schwierigkeitsgrad:
- 1 2 3 4 5
Louis Spohrs Des Heilands letzte Stunden aus dem Jahr 1835 ist eines der bedeutendsten Passionsoratorien des 19. Jahrhunderts. Der frei gedichtete Text des bekannten Publizisten Friedrich Rochlitz inspirierte Spohr zu einer großartigen Vertonung des Passionsgeschehens von Gethsemane über das Verhör Jesu bis zur Grablegung. Dramatische Volkschöre, chromatisch gefärbte Klagegesänge und poetische, fein orchestrierte Arien prägen das Werk. Zur Schilderung des Kreuzestods zeichnet Spohr ein eindrucksvolles Klanggemälde der bebenden Erde mit parallelen Paukenwirbeln in G/As.
Das Oratorium wurde seinerzeit in vielen Städten Deutschlands sowie in England aufgeführt, darunter auch auf großen Musikfesten. Was fehlte, war eine moderne Ausgabe, mit der das Oratorium heutzutage aufgeführt werden konnte. Mit der vorliegenden kritischen Ausgabe samt komplettem Aufführungsmaterial liegt eine großartige Neuentdeckung für Konzerte in der Passionszeit vor.
Anschauen
Anhören
(37)
- Werk als CD oder Download-Produkt kaufen.
- Ouvertüre
- Chor der Freunde und Freundinnen Jesu: Senke dich, stille Nacht
- Rezit. (Johannes): So find ich endlich Freunde meines Herrn
- Rezit. (Judas): Wohin? Wohin? Was scheut mein Blick?
- Arie (Judas): Weh! Judas, weh über dich!
- Rezit. (Maria): Wer bleibet sein, wenn ihm die Treue brechen
- Arie (Maria) und Chor: Und wenn sie alle weichen, ich hange fest an dir
- Rezit. (Johannes): Wer naht sich dort? Seht, welche düstre Schar
- Rezit. (Johannes): Folgt mir! Wir treten dem Palaste näher
- Arie (Petrus): Ewig fließet, meine Zähren
- Rezit. (Maria): Auch, Petrus, du? – Du Fels, auf den er baute
- Chor und Maria: Der du mit Allgewalt über dem Erdkreis thronst
- Rezit. (Johannes): Die Pforten des Palastes tun sich auf
- Chor der Priester, Philo und Zeugen: Lasst mit heiligem Erbeben
- Rezit. (Johannes) und Solo-Quartett: Wir schwören! Wir schwören!
- Rezit. (Nicodemus): Treu bin ich dem Gesetz, ihr wisst’s!
- Rezit. (Joseph von Arimathia): Auch mir erschien er ein Prophet des Herrn
- Chor der Priester und des Volks: Schmach! Schmach! Schmach!
- Solo (Kaiphas) und Chor: Tief hinab zum Staube beugt mich der Frevel
- Rezit. (Kaiphas und Jesus): Ich, der auf Moses heil’gem Stuhle thront
- Rezit. (Nicodemus): Und keinem regt sich in der Brust ein Herz?
- Chor der Priester und des Volks: Über uns komme sein Blut und über unsre Kinder!
- Chor und Soli: Blicke, du strahlende Sonne, nicht so freundlich
- Rezit. (Johannes): Wir stehn am Altar, wo das Lamm soll bluten
- Chor der Priester und des Volks: Arzt, der allen half, hilf dir nun selber!
- Rezit. (Johannes): Maria, hör auf ihn, nicht auf die Frevler!
- Rezit. (Maria): Er denkt an mich! Er hat auf mich geblickt
- Arie (Maria): Rufe aus der Welt voll Mängel
- Solo-Terzett (Freundinnen Jesu): Jesus, himmlische Liebe!
- Rezit. (Johannes): Blick hin: die letzte Stunde naht!
- Chor: In seiner Todesnot dich zu ihm wende
- Rezit. (Johannes), Solo-Quartett und Chor: Seht! Gott verlässt den nicht, der ihm vertraut
- Chor der Priester und des Volks: Welch drohend Ungewitter
- Rezit. (Joseph): Entflöht ihr auch dem Rächer in den Wolken
- Joseph und Chor: Er war der Christ, der Sohn des Hochgelobten
- Rezit. (Joseph): Den heil’gen Leichnam, nicht vom Tod entstellt
- Chor der Freunde und Freundinnen Jesu: Wir drücken dir die Augen zu
Benachrichtigung
Sie müssen sich einloggen, um per Mail benachrichtigt werden zu können.
AnmeldenBenachrichtigung
Sie müssen sich einloggen, um per Mail benachrichtigt werden zu können.
AnmeldenBenachrichtigung
Sie müssen sich einloggen, um per Mail benachrichtigt werden zu können.
AnmeldenBenachrichtigung
Sie müssen sich einloggen, um per Mail benachrichtigt werden zu können.
AnmeldenBenachrichtigung
Sie müssen sich einloggen, um per Mail benachrichtigt werden zu können.
AnmeldenBenachrichtigung
Sie müssen sich einloggen, um per Mail benachrichtigt werden zu können.
AnmeldenBenachrichtigung
Sie müssen sich einloggen, um per Mail benachrichtigt werden zu können.
AnmeldenBenachrichtigung
Sie müssen sich einloggen, um per Mail benachrichtigt werden zu können.
AnmeldenBenachrichtigung
Sie müssen sich einloggen, um per Mail benachrichtigt werden zu können.
AnmeldenBenachrichtigung
Sie müssen sich einloggen, um per Mail benachrichtigt werden zu können.
AnmeldenBenachrichtigung
Sie müssen sich einloggen, um per Mail benachrichtigt werden zu können.
AnmeldenInhaltsverzeichnis
-
Komponist*in
Louis Spohr
| 1784-1859Louis Spohr, geb. 1784 in Braunschweig, gest. 1859 in Kassel. Galt als einer der besten Violinisten, Dirigenten und Komponisten seiner Zeit. Er erhielt Violinunterricht seit seinem fünften Lebensjahr. Bereits 1799 Geiger in der Braunschweiger Hofkapelle, dann Konzertmeister in Gotha; 1812 – 1815 Kapellmeister in Wien; ab 1822 Hofkapellmeister in Kassel, empfohlen von C. M. v. Weber. Ausgedehnte Konzertreisen brachten ihn u. a. mit N. Paganini zusammen. Er hinterließ über 200 Werke, darunter viele A-cappella-Chöre. Sein Oratorium "Die letzten Dinge" (1826) wurde im 19. Jahrhundert hoch geschätzt. zur Person
-
Herausgeber*in
Dominik Höink
| 1981
-
Herausgeber*in
Regina Werbick
-
Textdichter*in
Johann Friedrich Rochlitz
| 1769-1842Johann Friedrich Rochlitz war ein Leipziger Komponist, Dramatiker und Musikschriftsteller. 1798 gründete er die Allgemeine Musikalische Zeitung und schrieb zahlreiche Artikel dafür. Rochlitz machte mit zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten der Zeit Bekanntschaft, darunter Goethe, Schiller, E. T. A . Hoffmann, Wieland, Beethoven und Schubert, der auch drei Gedichte von Rochlitz vertonte. zur Person
Bewertungen auf unserer Website können nur von Kund*innen mit registriertem Nutzerkonto abgegeben werden. Eine Überprüfung, ob die bewerteten Produkte tatsächlich erworben wurden, findet nicht statt.