Damijan Mocnik

1967

Zur Person

Damijan Mocnik (geboren in Kranj/Slowenien) graduierte an der Musikakademie in Ljubljana, Slowenien (Komposition bei Dane Škerl) und setzte seine Studien im Ausland fort (u.a. bei Eric Ericsson). Seit 1993 ist er Professor, Dirigent und Leiter der Musikabteilung am St. Stanislaus-Institut in Ljubljana. Er entwickelte eine „Chorpyramide“, die große Bedeutung im slowenischen Chorleben erlangte. In über 30 Jahren gewann er mit seinen Chören zahlreiche Preise, v.a. mit dem St. Stanislaus-Jugendchor und dem Megaron Kammerchor. Er ist Begründer und künstlerischer Leiter des Slowenischen Kinderchors. Mocnik ist Mitglied in Expertengremien bei Chorveranstaltungen, hält Vorträge bei Symposien und wirkt als Juror im In- und Ausland. Für seine Aktivitäten erhielt er den Prešeren-Preis, die Gallus-Plakette sowie den Staatspreis für besondere Verdienste im Bereich der Bildung. Mocniks kompositorische Vorstellungen richten sich auf vokal-instrumentale sowie A-cappella-Chormusik. Als Preisträger vieler nationaler und internationaler Kompositionswettbewerbe ist er oft als Dirigent eigener Werke und als Leiter von Workshops unterwegs (Europa Cantat 2006 in Mainz, Choralies in Vaison-la-Romaine 2016). Mocnik ist im Ausland einer der am häufigsten aufgeführten slowenischen Komponisten. Seine Musik wird weltweit von professionellen Chören und exzellenten Laienchören aufgeführt und auf zahlreichen CDs eingespielt, darunter drei eigene Aufnahmen: das geistliche Album Verbum supernum prodiens (Carus 2003), die Kantate Adventus Domini nostri Jesu Christi (Astrum Music 2009) und das Oratorium nativitatis (Slovenian Philharmonic 2016).