Eduard Mörike

1804 – 1875

Zur Person

Eduard Mörike war ein deutscher Dichter und Schriftsteller der Schwäbischen Dichterschule. Er studierte Theologie am Tübinger Stift und arbeitete danach als Vikar und Pfarrverweser in verschiedenen Gemeinden. 1834 wurde Mörike zum Pfarrer von Cleversulzbach ernannt, bis er sich 1843 frühzeitig in den Ruhestand versetzen lies. Von da an widmete er seine Zeit ganz seinem literarischen Schaffen und begann zudem 1851 als Literaturlehrer am Katharinenstift in Stuttgart zu unterrichten. Bis zu seinem Tod 1875 lebte und wirkte er in Stuttgart. Eduard Mörike gilt als einer der bedeutendsten Lyriker zwischen Romantik und Realismus. Zu seinen bekanntesten Werken zählen der Roman Maler Nolten, die Novelle Mozart auf der Reise nach Prag und zahlreiche Gedichte, darunter das populäre Er ist's. Seine lyrischen Werke handeln von persönlichen Erfahrungen und Naturbeobachtungen, aber auch mythologische und religiöse Motive gehören zu seinen Sujets. Die Texte zeichnen sich durch eine tiefe Emotionalität und musikalische Qualität aus, was zu vielen Vertonungen von Mörikes Gedichten führte. Josef G. Rheinberger, Robert Schumann, Max Bruch, Max Reger, Hugo Wolf, Peter Schindler und viele andere haben Mörikes Texte für ihre Kompositionen verwendet.

Ausgaben

81 Artikel

Robert Schumann: Schön-Rohtraut

aus: Romanzen und Balladen I, op. 67

op. 67,2

Noten

Peter Schindler: Sonne, Mond und Sterne

Szenische Kantate in zwei Akten

Noten

Peter Schindler / Peter Schindler: Sonne, Mond und Sterne

Szenische Kantate in zwei Akten

CDs, Choir Coaches, Medien

Vier Lieder

Vokaltranskriptionen von Clytus Gottwald

Noten

Clytus Gottwald: Vokalbearbeitungen

Berlioz - Berg - Debussy - Liszt - Mahler - Ravel - Wagner - Webern - Wolf

CDs, Choir Coaches, Medien

Artikel pro Seite: