Elisabeth Scholl

Zur Person

Elisabeth Scholl begann ihre Gesangsausbildung bei Eduard Wollitz und ergänzte sie durch ein Studium der Alten Musik und historischen Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis (u.a. bei René Jacobs). Dort wurde ihr Interesse an der Beschäftigung mit unveröffentlichten Musikhandschriften geweckt, die sie in Bibliotheken aufspürt, abschreibt und aufführt. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist die im November 2004 mit Modo Antiquo eingespielte CD mit Kantaten Alessandro Scarlattis. Elisabeth Scholl ist bei vielen großen europäischen Festivals als Solistin eingeladen und arbeitet mit Dirigenten wie René Jacobs, Jos van Immerseel, Frieder Bernius, Enoch zu Guttenberg, Bruno Weil, Nicholas McGegan, Sir Neville Marriner u.v.m. zusammen. Neben ihrer Konzerttätigkeit gibt sie Liederabende und war u.a. am Aalto-Theater Essen (Gräfin in Mozarts Figaro, Caio in Vivaldis Ottone in villa), der Staatsoper Berlin (Haydn, Il mondo della luna) und der Vlaamse Opera in Gent (Mozarts Donna Elvira) als Gast engagiert. 2009 erhielt sie den Ruf als Professorin für Barockgesang an die Musikhochschule Nürnberg.

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