Georg Philipp Telemann

1681 – 1767

Zur Person

Telemanns überaus reiches kompositorisches Schaffen, der Ertrag eines Dreivierteljahrhunderts, umfasst nahezu alle Gattungen der Musik und reicht, im vokalen Bereich, vom Generalbasslied über Kammer- und Kirchenkantate bis zur Oper. Auch in seiner eigenen Einschätzung spielt die Kirchenmusik die zentrale Rolle in seinem Schaffen; vermutlich hat er allein über 1.600 Kirchenkantaten komponiert, dazu kantatenartige Trauermusiken (wie Du aber, Daniel, gehe hin ), Psalmvertonungen (bspw. Deus judicium tuum ) und Oratorien. Allenthalben in seinem Werk zeigt sich Telemann als ein fortschrittlicher, dem Neuen aufgeschlossener und experimentierfreudig nach neuen Wegen suchender Komponist; nicht zu Unrecht hat man ihn einen Wegbereiter der Klassik genannt. Indes macht das kompositorische Wirken nur einen Teil seiner musikgeschichtlichen Bedeutung aus: Als Musikverleger, als Autor didaktisch ausgerichteter Publikationen, als Leiter bürgerlicher Musikvereinigungen und Initiator öffentlicher Konzerte hat er wesentlich an der Schaffung auch der äußeren Voraussetzungen für die folgende, vom musikalisch gebildeten Bürgertum getragene Epoche der Musik mitgewirkt.

Ausgaben

177 Artikel

Georg Philipp Telemann: Dies ist der Tag, den der Herr macht

Eingangschor aus der Kantate zu Mariae Verkündigung

TVWV 1:359/1

Noten

Georg Philipp Telemann: Entzückende Lust

Kommunionskantate

TVWV 1:442

Noten

Georg Philipp Telemann: Er hat alles wohl gemacht

Eingangschor aus der Kantate zum 12. Sonntag nach Trinitatis

TVWV 1:425/1

Noten

Georg Philipp Telemann: Erquicktes Herz, sei voller Freude

Kantate zum 1. Weihnachtsfeiertag

TVWV 1:470

Noten

Georg Philipp Telemann: Gelobet sei Gott

Eingangschor aus der Kantate zum Sonntag Trinitatis

TVWV 1:610/1

Noten

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