Johann Michael Haydn

1737 – 1806

Zur Person

Johann Michael Haydn wirkte ab 1763 am renommierten geistlichen Fürstenhof in Salzburg. Stilistisch schlug er in seinem 43-jährigen dortigen Wirken die Brücke von der Frühklassik zum musikalischen Biedermeier. Entsprechend seinen dienstlichen Verpflichtungen hat Haydn praktisch zu allen in der katholischen Liturgie gepflegten Gattungen beigetragen: Das Wissen um die liturgische Funktion und die musikalische Ausdeutung der religiösen Texte zeichnet Haydns Kirchenmusik aus. Johann Michael Haydn wurde von den Zeitgenossen zunächst als gleichberechtigt neben Joseph Haydn gesehen. Erst der steile Aufstieg des älteren Bruders zum bedeutendsten Instrumentalkomponisten der Zeit rückte Johann Michael Haydn in den Schatten, aus dem ihn die musikalische Entdeckerfreude der letzten Jahre zunehmend herausholt.

Ausgaben

209 Artikel

Johann Michael Haydn: In monte Oliveti

aus: Responsoria in Coena Domini

MH 276,1

Noten

Johann Michael Haydn: In monte Oliveti

aus: Responsoria in Coena Domini

MH 276,1

Noten

Johann Michael Haydn: Kommt, ihr Christen

aus: Vier deutsche Choralvespern

MH 574,1

Noten

Johann Michael Haydn: Kyrie

aus: Litaniae de Beata Virgine Maria

MH 157,1

Noten

Johann Michael Haydn / Paul Horn (arr.): Kyrie

aus: Missa sub titulo Sancti Leopoldi

MH 837

Noten

Johann Michael Haydn: Kyrie

aus: Missa Tempore Adventus et Quadragesimae

MH 553

Noten

Johann Michael Haydn: Kyrie in a

aus: Missa Quadragesimae

MH 552

Noten

Johann Michael Haydn / Paul Horn (arr.): Lauft, ihr Hirten, allzugleich

aus: Deutsches Offertorium pro Festo Nativitatis Domini

MH 217,1

Noten

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