Johann Nepomuk Hummel

1778 – 1837

Zur Person

Johann Nepomuk Hummel war ein bedeutender Komponist, Pianist und Musikpädagoge der Übergangszeit zwischen Klassik und Romantik.

Er wurde am 14. November 1778 in Preßburg (Bratislava) geboren. 1786 zog seine Familie nach Wien, wo er Klavierschüler von W. A. Mozart wurde. Schon zwei Jahre später ging er mit seinem Vater auf eine mehrjährige Konzertreise. Hummel galt als einer der führenden Pianisten Wiens und wurde besonders für seine freien Improvisationen bewundert. Zu seinen weiteren Lehrern zählen J.G. Albrechtsberger, A. Salieri und J. Haydn, dessen Stelle am Hof des Fürsten Esterházy er übernahm. Später war er in Stuttgart und dann bis zu seinem Tod in Weimar als Hofkapellmeister tätig, wo er hohes Ansehen erlangte.

Hummels Kompositionen bestehen zum Großteil aus Klavier- und sonstiger Instrumentalmusik. Einige geistliche Vokalwerke wie die Messe in B entstanden in seiner Zeit in Eisenstadt. Ein weiterer Schaffensbereich Hummels ist die Instrumentalpädagogik. Schon in jungen Jahren begann er Klavierunterricht zu geben. Seine 1828 erschienene Ausführliche theoretisch-practische Anweisung zum Piano-Forte-Spiel ist Zar Nikolaus I. gewidmet.

Dank seines guten Geschäftssinns und seinem Geschick im Umgang mit Verlegern wurden Hummels Kompositionen schon zu Lebzeiten in vielen Ländern veröffentlicht, was ihm einen gewissen Wohlstand einbrachte. Zudem war er u. a. Teil des Institut de France und der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

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