Mel Bonis
1858
– 1937
Zur Person
Die Unterstützung von César Franck verhalf Mel Bonis, die dem Wunsch
ihrer Eltern folgend eigentlich Näherin hätte werden sollen, zu einem
Studienplatz am Pariser Conservatoire. Sie komponierte mehr als 300
Werke, von denen ein Großteil bereits zu Lebzeiten von renommierten
Verlagen gedruckt wurde. Bonis nahm 1891 an einem Kompositionswettbewerb
teil, der für die schönste Walzerkomposition ausgeschrieben war.
Sie bewarb sich unter ihrem geschlechtsneutralen Pseudonym „M. Bonis“
und gewann den ersten Preis.
Ausgaben
2
Artikel