Peñalosa-Ensemble

Zur Person

Das Peñalosa-Ensemble Mit der Sopranistin Susan Eitrich, den beiden Tenören Sebastian Mory und Jörg Deutschewitz und dem Bassisten Pierre Funck haben sich im Jahre 1996 vier gefragte Spezialisten der Alten Musik zu einem Ensemble zusammengefunden, dessen unverwechselbarer Klang von Individualität und Homogenität, dessen Musizieren von Expressivität und Farbigkeit und dessen Sprache von Lebendigkeit und Authentizität erfüllt ist. Mit dem Namen der Künstlergruppe, der auf den bedeutenden spanischen Renaissance-Komponisten und Sänger Francisco de Peñalosa (ca. 1470–1528) zurückgeht, verbindet sich der Anfang eines Weges, der in der frankoflämischen Musik des 15. Jahrhunderts beginnt und epochenüberschreitend bis hinein in die Werke zeitgenössischer Komponisten führt. Rege Forschungsarbeit in Bibliotheken, gestützt auf profunde Kenntnisse in historischer Musiktheorie und Komposition, ist dabei die Grundlage der Arbeit des Ensembles; vielfältige Erfahrungen und aktive Praxis in Lied- und Oratoriengesang sind die Werkzeuge, alles mit dem Ziel, wertvolle Kompositionen und deren Schöpfer dem Vergessen zu entreißen. Die Vokalformation ist mehrfach als Preisträger aus internationalen Wettbewerben hervorgegangen, so 2001 in Friaul, Italien, und 2006 in Tolosa, Spanien. Seit dem Jahr 2007 leitet das Peñalosa-Ensemble jährlich einen Kurs für Vokalensembles; es initiierte 2008 mit dem „Reutlinger Renaissance-Festival“ eine neue Konzertreihe im süddeutschen Raum. Das Vokalsolistenensemble tritt auch in erweiterten Besetzungen auf und arbeitet regelmäßig mit gleichermaßen spezialisierten Sängern und Instrumentalisten zusammen. Es verfolgt eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland und kann neben mehreren Live-Mitschnitten auch auf eine ganze Reihe von CD-Produktionen zurückschauen.

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