Josef Gabriel Rheinberger: Requiem - Noten | Carus-Verlag

Josef Gabriel Rheinberger Requiem

op. 60, 1867

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Inspiriert von den Requiem-Vertonungen Mozarts und Cherubinis schuf Rheinberger 1865 mit dem Requiem op. 60 sein erstes großes geistliches Werk. Vor der Uraufführung 1870 bearbeitete der es noch einmal neu und widmete es den Toten es deutsch-französischen Krieges. Die Uraufführung war ein großer Erfolg, selbst der Dichter Paul Heyse berichtet, wie ihn das Werk "ergriffen, erbaut und in einem höher und höher anschwellenden Strome von Kraft und Schönheit mitfortgerissen" habe. Das Requiem ist von einer lyrischen, hoffnungsvollen Grundstimmung geprägt und überzeugt durch seine vielfältigen, melodienreichen Chorsätze, die warme Instrumentierung und kunstvolle Polyphonie.
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Partitur (Werkausgabe) Carus 50.204/00, ISBN 978-3-89948-003-0, ISMN 979-0-007-08721-0 248 Seiten, Leinenausgabe
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167,00 € / St.
Klavierauszug Carus 50.060/03, ISMN 979-0-007-07921-5 112 Seiten, kartoniert
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Chorpartitur Carus 50.060/05, ISMN 979-0-007-07922-2 36 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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ab 20 Stück 11,50 € / St.
ab 40 Stück 10,35 € / St.
ab 60 Stück 9,20 € / St.
Stimmenset, Komplettes Orchestermaterial, leihweise Carus 50.060/19, ISMN 979-0-007-13458-7 23 x 32 cm, ohne Umschlag
  • 1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, leihweise, Flöte 1, Flöte 2, Oboe 1, Oboe 2, Klarinette 1, Klarinette 2, Fagott 1, Fagott 2, Horn 1, Horn 2, Horn 3, Posaune 1, Posaune 2, Posaune 3, Tuba, Pauken (50.060/09)
     
    8 x Einzelstimme, Violine 1, leihweise (50.060/11)
     
    7 x Einzelstimme, Violine 2, leihweise (50.060/12)
     
    6 x Einzelstimme, Viola, leihweise (50.060/13)
     
    5 x Einzelstimme, Violoncello, leihweise (50.060/14)
     
    4 x Einzelstimme, Kontrabass, leihweise (50.060/15)
     
Klavierauszug digital, PDF-Datei Carus 50.060/03-010-000, ISMN 979-0-007-35200-4 112 Seiten
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26,00 € / St.
Stimmenset digital, ZIP-Datei, PDF-Datei, Komplettes Orchestermaterial, leihweise Carus 50.060/19-010-000 DIN A4
  • 1 x Stimmenset digital, ZIP-Datei, PDF-Datei, Harmoniestimmen, leihweise (50.060/09-010-000)
     
    8 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violine 1, leihweise (50.060/11-010-000)
     
    7 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violine 2, leihweise (50.060/12-010-000)
     
    6 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Viola, leihweise (50.060/13-010-000)
     
    5 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violoncello, leihweise (50.060/14-010-000)
     
    4 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Kontrabass, leihweise (50.060/15-010-000)
     
Partitur digital (Download), PDF-Datei Carus 50.204/00-010-000, ISMN 979-0-007-26101-6 248 Seiten
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150,30 € / St.
  • Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person

Rezensionen

J

J. G. Rheinberger, Requiem

Das Requiem op. 60 ist Rheinbergers erste groß angelegte Arbeit eines geistlichen Werkes und wird als Beginn seines „eigentlichen kirchenmusikalischen Schaffens” betrachtet. Nach einigen Umarbeitungen hat Rheinberger sein „Requiem” im Dezember 1870 mit dem Münchener Oratorienverein uraufgeführt. Der Chor hat in dieser Komposition die gewichtigste Rolle, die Solisten bleiben etwas im Hintergrund, es ergeben sich aber durch überwiegende Ensembleaufgaben der Solisten reizvolle Gegenüberstellungen von Chor und Solisten, nach Art der Doppelchörigkeit. Das Orchester ist groß besetzt, mit jeweils zwei Flöten, Oboen, Klarinetten und Fagotten, drei Hörnern, drei Posaunen und Tuba, Pauken sowie den Streichern. Rheinbergers liedhafte Melodiebildung und seine aparte Instrumentation ist auch in diesem Werk zu bewundern, doch ebenso werden dramatische und pathetische Höhepunkte mit der Aufbietung aller Mittel gesetzt. Für Konzert- und Oratorienaufführungen eine lohnende Aufgabe. Die Ausgabe des Carus-Verlages ist vorbildlich; auch an dem ausführlichen, dreisprachigen, und für die Entstehungsgeschichte des Werkes hochinteressanten Vorwortes des Herausgebers Wolfgang Hochstein, wurden weder Kosten noch Mühen gescheut.

Quelle: Musica Sacra 6/1992, S. 525f.

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