Missa in B
"Sancti Josephi"
Antonio Caldara, 1670 in Venedig geboren und 1736 in Wie gestorben, erhielt seine musikalische Ausbildung vermutlich bei Giovanni Legrenzi. Er wirkte am Hofe von Mantua und in Rom und nach seiner Übersiedlung nach Wien im Jahr 1716 unter Johann Joseph Fux als erster Vizekapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle am Kaiserhof.
Sein musikalisches Schaffen ist enorm. Man zählt über 3400 Werke vor allem im Bereich der Vokalmusik, darunter Opern, Oratorien, Messen, Serenaden, Kantaten und Sinfonien. Sein Wirken, sowie das seines Vorgesetzten Johann Joseph Fux, bestimmte eine glanzvolle Epoche der Wiener Barockmusik, in der selbst die Kaiser mit ihren Kapellmeistern zu musizieren pflegten.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Antonio Caldara
| 1670-1736Antonio Caldara ist 1670 in Venedig geboren und war zu seinen Lebzeiten Cellist, Kapellmeister und Komponist. Seine Ausbildung erhielt Caldara vermutlich in seiner Heimatstadt beim Kapellmeister an St. Marco Giovanni Legrenzi. Caldara war als freischaffender Cellist in Venedig (1693-1700), als Kapellmeister in Mantua (1700-1707) und Rom (1709-1716) und zuletzt als Vizekapellmeister am kaiserlichen Hof in Wien (1716-1736) unter Kaiser Karl VI. tätig. Seine Popularität resultierte aus seinem Verständnis Traditionsbewusstsein mit höchstmöglicher Originalität zu verbinden. Er komponierte über 3.400 Werke, u.a mehr als 80 Opern, 43 Oratorien, etwa 150 Sinfonien, Messen, Serenaden, Kantaten und Motetten, Madrigale und Serenaden sowie über 300 Kanons. zur Person
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Herausgeber*in
Wolfgang Fürlinger
| 1933-2019Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen, an der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz, am Mozarteum in Salzburg und am Brucknerkonservatorium in Linz, Kirchenmusiker in der Kirche der Barmherzigen Brüder in Linz zur Person