Fantasie für Klavier, Chor und Orchester
Bearbeitung für Kammerorchester (arr. U. Stäuble) op. 80, 1808/2025
In einer Mischung aus Kantate und Konzertstück vertont Beethoven mit der Chorfantasie eine Hymne auf die Kunst. Das etwa zwanzigminütige Werk wird oft als Vorläufer der „Ode an die Freude“ aus der 9. Symphonie gesehen. Nach einer Klaviereinleitung entspinnt sich über knapp 400 Takte ein Dialog zwischen Klavier und Orchester, bevor Soli und Chor in den letzten rund 200 Takten ins Geschehen eingreifen.
Die vorliegende Bearbeitung macht das Werk auch für kleinere Chor- und Orchesterformationen zugänglich und benötigt nur die Hälfte der originalen Bläserstimmen. Klangliche Balance und musikalische Substanz bleiben erhalten und machen diese Fassung zu einer praxistauglichen Alternative zum Original. Sämtliche Vokalpartien (Soli und Chöre) bleiben von der Bearbeitung unberührt, sodass die Klavierauszüge und Chorpartituren der Originalfassung verwendet werden können.
| Originalversion | Bearbeitung für Kammerorchester |
| Soli SSATB, Coro SATB, Pfte, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 2 Cor, 2 Tr, Timp, 2 Vl, Va, Vc/Cb | Soli SSATB, Coro SATB, Pfte, Fl, Ob, Clt, Fg, Cor, Tr, Timp, 2 Vl, Va, Vc/Cb |
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Komponist*in
Ludwig van Beethoven
| 1770-1827Ludwig van Beethoven ist mit Sicherheit einer der einflussreichsten Komponisten der Musikgeschichte. Sein Werk bildet den Kulminationspunkt zahlreicher vor allem instrumentaler Gattungen der Wiener Klassik und legt den Grundstein für die kommenden Jahrzehnte. Doch auch Beethovens Vokalwerke setzten Maßstäbe: Die späte „Missa Solemnis“ gehört zu den eindrucksvollsten Chorwerken ihrer Zeit; aber schon seine frühere Messe in C erschließt dem liturgischen Text ganz neue Ausdruckswelten und hat für die Weiterentwicklung der Messkomposition Maßstäbe gesetzt. Und mit dem Schluss-Chor der „Neunten Sinfonie“, der Vertonung von Schillers „Ode an die Freude“, schuf Beethoven eines der meistaufgeführten und international bekanntesten Chor-Stücke überhaupt und setzte sich somit selbst ein zeitloses musikalisches Denkmal. zur Person
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Textdichter*in
Christoph Kuffner
| 1780-1846Christoph Kuffner war ein österreichischer Dichter und Autor bei der Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur und Mode. Bekanntheit erlangte er als Textdichter zu Vertonungen Ludwig van Beethovens. Unter anderem schrieb er den Text der Chorfantasie Op. 80. zur Person
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Bearbeiter*in
Urs Stäuble
| 1951Urs Stäuble studierte am Konservatorium der Musik-Akademie in Basel (Orgel bei Eduard Müller, Klavier bei Klaus Linder) und an der Hochschule für Musik in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, Orchesterdirigieren bei Karl Österreicher, Chorleitung bei Günther Theuring). Neben seiner Lehrtätigkeit an der Basler Musik-Akademie (1980 – 2016) war er sowohl als Organist als auch als Chor- und Orchesterdirigent in verschiedenen europäischen Ländern und in Australien tätig. zur Person
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Übersetzer*in
Natalia Macfarren