Épithalame · Madrigal · Missa Uxor Tua
Ausgezeichnet mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
André Jolivet
| 1905-1974
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Vorwortverfasser*in
Harald Hodeige
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Ensemble
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
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Ensemble
SWR Vokalensemble Stuttgart
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Dirigent*in
Marcus Creed
Der Dirigent Marcus Creed ist an der Südküste Englands geboren und aufgewachsen. Er begann sein Studium am King’s College in Cambridge, wo er Gelegenheit hatte, im berühmten King’s College Choir zu singen. Weitere Studien führten ihn an die Christ Church in Oxford und die Guildhall School in London. Ab 1977 lebte Marcus Creed in Berlin. Stationen seiner Arbeit waren die Deutsche Oper Berlin, die Hochschule der Künste sowie die Gruppe Neue Musik und das Scharoun Ensemble. Von 1987 bis 2001 war Marcus Creed künstlerischer Leiter des RIASKammerchores. 1998 folgte er einem Ruf auf eine Dirigierprofessur an der Musikhochschule Köln. Seit 2003 ist Marcus Creed künstlerischer Leiter des SWR Vokalensembles Stuttgart. Das besondere Anliegen von Marcus Creed gilt mit diesem Ensemble der Wiederaufführung herausragender Kompositionen der jüngsten Vergangenheit, darunter z.B. Werke von Luigi Nono, György Kurtág, Wolfgang Rihm oder Heinz Holliger. Marcus Creed ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals der Alten und Neuen Musik und arbeitet regelmäßig mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester und Concerto Köln zusammen. Seine CD-Veröffentlichungen wurden für ihre stilsicheren und klangsensiblen Interpretationen mit internationalen Auszeichungen prämiert, darunter der Preis der deutschen Schallplattenkritik, der Edison Award, der Diapason d’Or, der Cannes Classical Award und der Echo Klassik. zur Person
Rezensionen
Jovilet: Madrigal, Missa Uxor Tua
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Der Trend in der zeitgenössischen Chormusik geht im ausgehenden 20. Jahrhundert weg von schroffer Spröde zu mehr Klangsinnlichkeit. Davon zeugen die Chorwerke von André Jolivet … [Marcus Creed] setzt – bei aller Dissonanz im Vokalsatz – ganz auf einen verschmelzungsfähigen, weichen Gesamtklang. Das mildert Schärfen, macht diese Musik auch Hörern mit konventionelleren Hörgewohnheiten zugänglich. Dass nichts gesucht klingt, ist ein weiterer Vorzug dieser Aufnahme, die der zeitgenössischen Chormusik alte Freunde erhalten und neue gewinnen kann.
(Michael Klein, Glaube und Heimat - Mitteldeutsche Kirchenzeitung, 4. September 2011)
Described as a “vocal symphony for twelve voices”, Jolivet's Épithalame is an exploration of vocal tone colouring using densely-layered harmonic structures, intricate rhythms and almost death-defying changes of register. Under the expert hand of Marcus Creed, SWR Vokalensemble Stuttgart accomplish this with enviable control and dexterity.
(Shirley Ratcliffe, CHOIR & ORGAN, November/December 2010)
… diese CD [bietet] nicht bloss qualitativ hoch Stehendes, sondern erweitert den persönlichen Kenntnisstand über französische Musik aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts um drei in ihrer Machart eigenwillige, um nicht zu sagen singuläre Werke.
(Christian Albrecht, musik&liturgie, 4/10)
[... Mit dieser CD] erinnert das SWR Vokalensemble Stuttgart unter Marcus Creed nun an einige Chorwerke [von André Jolivet] – und dies auf präzise, lebendige, tiefempfundene Weise.
(Karsten Blüthgen, Neue Chorzeit, November 2010)