Te Deum
1757
Unter den geistlichen Kompositionen von Carl Heinrich Graun, dem langjährigen Hofkapellmeister Friedrichs II. in Berlin, haben sich zwei Werke einen prominenten Rang erworben: die Passionskantate Der Tod Jesu von 1755 und das 1757 zu einer militärischen Siegesfeier entstandene 11-sätzige Te Deum. Beide Werke konnten sich bis weit ins 19. Jahrhundert hinein im Repertoire vieler Singakademien und Oratorienchöre behaupten und werden heute wieder verstärkt entdeckt. Mit der vorliegenden Publikation liegt das lange Zeit nicht in einer Ausgabe erhältliche Te Deum in einem neuen, textkritischen Klavierauszug vor.
Partitur und Aufführungsmaterial sind im Goldbach-Verlag Wiesbaden erhältlich: www.goldbachverlag.de
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Carl Heinrich Graun
| 1703-17591714 Besuch der Dresdner Kreuzkirche, 1724 Sänger in Braunschweig, später dort Vizekapellmeister, 1735 Vizekapellmeister am Hof in Berlin, seit der Thronbesteigung Friedrich des Großen 1740 schließlich dort Kapellmeister. zur Person
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Herausgeber*in
Herbert Lölkes
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Klavierauszugbearbeiter*in
Paul Horn
| 1922-2016Paul Horn war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Kirchenmusik und Orgel an der Evangelischen Kirchenmusikschule Esslingen am Neckar bei Hans-Arnold Metzger und Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte an der Universität Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann als Kantor an der Evangelischen Michaelskirche in Stuttgart-Degerloch. 1954 wurde er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als Musikwissenschaftler arbeitete Horn bis ins hohe Alter eng mit Carus zusammen. So stammen zahlreiche Carus-Klavierauszüge aus seiner Feder. zur Person