Packard Humanities Institute
Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste
BR-CPEB G 1 (Wq 239), 1783
Bd. VI, 4 der C.P.E. Bach-Gesamtausgabe, hrsg. vom Packard Humanities Insitute
Der „Morgengesang am Schöpfungsfeste“ Wq 239 entsprang der persönlichen Beziehung zwischen Dichter (F. G. Klopstock) und Komponist. Wie kaum ein anderes Werk atmet es den Geist des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Ganz im Sinne der Aufklärung wird ein Naturerlebnis – der Sonnenaufgang – als Gleichnis für die Auferstehung verwendet und diese so empfindbar gemacht. Das Naturschauspiel bildet auch die Ausgangspunkt für Bachs Komposition, eine achteilige, aber durchkomponierten Kantate für zwei Soprane, Chor, Flöten Streicher und Bc. Mit dem „Schöpfungsfest“ ist der Sonntag als Gedenktag an den 7. Tag der Schöpfung gemeint. Der Band der Gesamtausgabe enthält neben dem "Morgengesang" die Trauungskantate sowie Arien und Kammerkantaten. Das Aufführungsmaterial zu der Ausgabe beinhaltet nur den "Morgengesang".
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Carl Philipp Emanuel Bach
| 1714-1788Zweiter Sohn J.S. Bachs, Musikunterricht beim Vater, ab 1731 Student an der juristischen Fakultät der Universität Leipzig, ab 1734 an der Universität Frankfurt an der Oder, später Cembalist in der Kapelle Friedrichs II. von Preußen, 1768 Nachfolger Telemanns im Amt des städtischen Musikdirektors an den fünf Hauptkirchen in Hamburg; Hauptvertreter der musikalischen Empfindsamkeit. Sein umfangreiches Schaffen umfasst u.a. Klavierwerke, Sinfonien, Kammermusik, Vokalwerke; Autor des Lehrwerkes "Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen" (Berlin 1753 und 1762). zur Person
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Herausgeber*in
Bertil van Boer
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Textdichter*in
Friedrich Gottlieb Klopstock
| 1724-1803