Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Carl Philipp Emanuel Bach
| 1714-1788Zweiter Sohn J.S. Bachs, Musikunterricht beim Vater, ab 1731 Student an der juristischen Fakultät der Universität Leipzig, ab 1734 an der Universität Frankfurt an der Oder, später Cembalist in der Kapelle Friedrichs II. von Preußen, 1768 Nachfolger Telemanns im Amt des städtischen Musikdirektors an den fünf Hauptkirchen in Hamburg; Hauptvertreter der musikalischen Empfindsamkeit. Sein umfangreiches Schaffen umfasst u.a. Klavierwerke, Sinfonien, Kammermusik, Vokalwerke; Autor des Lehrwerkes "Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen" (Berlin 1753 und 1762). zur Person
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Vorwortverfasser*in
Christine Blanken
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Ensemble
L'arpa festante Barockorchester
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Ensemble
Basler Madrigalisten
Die von Fritz Näf gegründeten Basler Madrigalisten singen in verschiedensten Formationen, solistisch und als klein besetztes Vokalensemble. Das umfangreiche Repertoire reicht von der frühen Renaissance bis zur Neuzeit. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Einstudierung und (Erst-)Aufführung von zeitgenössischen Werken und die Wiederaufführung von Werken aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Die Basler Madrigalisten nahmen an den wichtigsten Musikfestivals der Welt teil. Konzerttourneen führten sie in beinahe alle Länder Europas, nach Russland, in die USA, den Libanon und den Fernen Osten. Die Aufnahmen der Basler Madrigalisten erhielten diverse Auszeichnungen. Sie empfingen mehrfach den Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung und erhielten 1998 den Förderpreis der Europäischen Wirtschaft. Die Basler Madrigalisten werden unterstützt von den beiden Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt, von der Artephila Stiftung und weiteren Stiftungen. zur Person
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Dirigent*in
Fritz Näf
| 1943Fritz Näf studierte Sologesang an den Musikhochschulen Zürich und Freiburg/Breisgau und besuchte Meisterkurse u. a. bei Jenny Tourel und Ernst Haefliger. Als Tenor konzertierte er in den meisten Ländern Europas und bildete sich weiter zum Chor- und Orchesterdirigenten. 1976–1986 unterrichtete er Sologesang und Vokalensemble an der Schola Cantorum Basiliensis, wo er 1978 die Basler Madrigalisten gründete. 1986–2000 war er zuerst Direktor von Musikschule und Konservatorium Winterthur und anschließend Rektor der neu gegründeten Hochschule für Musik und Theater Zürich. Seit Dezember 2000 ist Fritz Näf vollzeitlicher künstlerischer Leiter des 1997 gegründeten Schweizer Kammerchors sowie der Basler Madrigalisten und wirkt weiterhin als Gastdirigent bei verschiedenen Chören und Orchestern. zur Person
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Sopran-Solo
Monika Mauch
Die Sopranistin Monika Mauch studierte Gesang zunächst bei Richard Wistreich am Institut für Alte Musik der Musikhochschule Trossingen und vertiefte anschließend ihre Ausbildung in einem Studienjahr in Paris bei Jill Feldman. Seit Beginn ihrer sängerischen Karriere standen Projekte im Bereich der Alten Musik im Mittelpunkt ihres musikalischen Interesses. So arbeitet sie zusammen mit führenden Ensembles, wie dem Ricercar Ensemble, dem Taverner Consort, mit Red Byrd, dem Hilliard Ensemble, L’arpa festante (München), dem Ensemble Daedalus (Genf), CordArte Ensemble (Köln) und Montreal Baroque. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen dokumentieren das sängerische Schaffen von Monika Mauch. Besondere Beachtung fanden dabei die Aufnahmen des Altbachischen Archivs und der h-Moll-Messe mit Cantus Coelln und die CD „Morimur“ mit dem Hilliard Ensemble. Als Konzertsängerin verbindet Monika Mauch eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Roland Wilson, Manfred Cordes, René Jacobs und Philippe Herreweghe. zur Person
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Alt-Solo
Matthias Rexroth
Matthias Rexroth studierte in Karlsruhe und an der Schola Cantorum Basiliensis. Als einziger Altus gewann er den Francesco-Viñas-Wettbewerb Barcelona und den Hans-Gabor-Belvedere-Wettbewerb Wien. Sein Operndebüt gab er in Stuttgart mit Purcells King Arthur. Zu seinen Engagements gehören u.a. die Titelpartien in Admeto bei den Händel-Festspielen Halle, in Giulio Cesare an der Oper Oslo, in Der geduldige Sokrates unter René Jacobs in Berlin und bei den Innsbrucker Festwochen sowie in Ezio bei der Düsseldorfer Hofmusik. Als Konzertsänger arbeitete Rexroth u.a. unter Harnoncourt, Muti, Luisi, Luisotti, Rilling sowie 2000 als Solist in der weltweiten TV- und Rundfunkübertragung der h-Moll-Messe mit dem Gewandhausorchester Leipzig. zur Person
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Tenor-Solo
Hans Jörg Mammel
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Bass-Solo
Gotthold Schwarz
Gotthold Schwarz erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Kirchenmusikschule Dresden und an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Der Bassist studierte Gesang bei Gerda Schriever und Dirigieren bei Max Pommer und Hans-Joachim Rotzsch. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit renommierten Künstlern und Ensembles in ganz Europa, so Frieder Bernius, Peter Schreier und Philippe Herreweghe. Neben seinen umfangreichen Konzerttätigkeiten, u. a. in den USA, gab er Interpretationskurse zu Bachs Werken. Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen dokumentieren sein umfassendes Repertoire, das neben der Konzert- und Opernliteratur den Liedgesang vom Barock bis zur Moderne beinhaltet. zur Person
Rezensionen
… eine oft temporeich mitziehende, dabei akustisch ausgewogene Einspielung mit einem klangschön, bewusst und präzise gestaltenden Solisten-Ensemble.
Felix Werthschulte, Musik & Kirche, März/April 2014 (Nr. 2)
Diese CD wirft ein neues Licht auf das Werk von Carl Philipp Emanuel Bach und stellt … ein wichtiges und hörenswertes Novum dar!
Anzeiger für die Seelsorge, 9/2010
Die Hamburger Komposition zeigt die Anforderungen, die der Musikgeschmack einer reichen Bürgerstadt stellte: Die Musik sollte elegant, leicht im Affekt, mit großen, repräsentativen Besetzungen sein - und Bach zeigt seine Fähigkeit, sich stilistisch zu integrieren, ohne seine Herkunft oder die eigenen ästhetischen Ideale zu leugnen.
Dr. Matthias Lange, klassik.com, 19.12.2008
Präzis im Zusammenspiel, detailgenau in Phrasierung und Artikulation sowie transparent im Klang: die 62 Minuten Musik nehmen unmittelbar gefangen. … Das damals von der Singakademie angestrebte Ideal einer "absoluten", nicht-liturgischen Musik, deren "Reinheit" zu Andacht und Kontemplation anregen sollte, ist in der Art und Weise dieser Einspielung erstaunlich gut getroffen.
Christian Albrecht, Musik&Liturgie, 2/09
I can recommend this as a gorgeous performance and recording of a masterpiece.
J. F. Weber, American Record Guide, June 2009
These excellent performances provide a much-needed glimpse into the oeuvre of a composer who much deserves a second hearing and who in turn provides a glimpse into a stylistically volatile period in history. Worth every penny.
Vicente Chavarria, Miami, Florida, Choral Journal, August 2009