Symphonie No. V pour Orgue
op. 42,1
Nicht von ungefähr ist die Toccata aus der 5. Orgelsymphonie Widors bekannteste Komposition. Wer könnte sich ihrer mitreißenden Verve entziehen? Doch nicht nur sie, auch die anderen Sätze dieses einzigartigen Werkes der Orgelliteratur nehmen sofort für sich ein – der erste mit seinem marschartig-majestätischen, vielfältig variierten Thema, der zweite mit seiner wunderbaren elegischen, über Staccatosechzehntel dahinfließenden Oboenmelodie, die beiden langsamen Sätze, von denen das schwermütige, fast statische Adagio den denkbar größten Kontrast zur folgenden triumphalen Toccata bildet.
Die Carus-Urtextedition basiert auf der letzten zu Lebzeiten Widors veröffentlichten Ausgabe, Paris 1928/29. Darüber hinaus wurden die Korrekturen berücksichtigt, die der Komponist nach Veröffentlichung dieser Ausgabe noch angebracht hatte. Zudem werden zur Klärung einzelner Lesarten frühere Auflagen vergleichend hinzugezogen. Vorschläge des Herausgebers zur Ausführung einzelner Stellen runden die vorliegende Neuedition ab.
Charles-Marie Widor: Die großen Orgelwerke
Reihe A:
- Symphonie II op. 13 no. 2
- Symphonie IV op. 13 no. 4
- Symphonie V op. 42 no. 1
- Symphonie VI op. 42 no. 2
- Symphonie Romane op. 73
Subskription bei Bestellung der Reihe A: 20% Rabatt auf den gültigen Ladenverkaufspreis
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Komponist*in
Charles-Marie Widor
| 1844-1937
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Herausgeber*in
Georg Koch
| 1961
Rezensionen
... Als Spieler gefällt mir das klare und großzügige Notenbild, welches das Lesen sehr erleichtert, ....
Markus Frank Hollingshaus, Ars Organi, September 2019
... So verfügt der Spieler über eine zuverlässige, mit einem informativen Vorwort versehene Quelle, die ein klares Bild der Entstehungsgeschichte des Werks schafft und, genauso wie ihr amerikanisches Pendant, sehr zu empfehlen ist.
Schweizer Musikzeitung, Nr. 4/2019
... Die editorische Sorgfalt Georg Kochs lässt viel von der Leidenschaft aufblitzen, die diesen Herausgeber antreibt. Das Notenbild ist sehr übersichtlich und gut lesbar. Ein instruktives Vorwort mit Widors originalem „Avant-propos“ führt in die geistige Welt der Symphonien ein. (jg)
Kirchenmusikalische Mitteilungen der Erzdiözese Freiburg, Mai 2019
... Ein großzügiges Notenbild, bei dem versucht wird, möglichst häu?g Wendestellen zum Selberblättern anzubieten, verlocken einen, sich Zeit zum Üben zu nehmen und sich eine passende Orgel zu suchen, wenn man keine hat.
Württembergische Blätter für Kirchenmusik 4/2019
... So verfügt der Spieler über eine zuverlässige, mit einem informativen Vorwort versehene Quelle, die ein klares Bild der Entstehungsgeschichte des Werks schafft und, genauso wie ihr amerikanisches Pendant, sehr
zu empfehlen ist.
Tobias Willi, Schweizer Musikzeitung, 04/2019