Corona ist die Zeit, in der Gesang verstummt. Die Orgel muss die Messe „singen“, die Begleitung kommentiert: Terzmystik im Kyrie, strahlende Akkordpattern und Triospiel im Gloria, gespreizte Tonhöhen im Credo und ein sich ständig vertauschender, kraftvoller Refrain im Sanctus. Hinzu treten abenteuerliche Geräusche: Rasseln und Rappeln, Trakturen, Knistern und Flackern, Glockengeläut.
Dominik Susteck
Einzelausgabe aus dem Orgelbuch Orgelmusik in Zeiten von Corona (Carus 18.220/00)
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Dominik Susteck
| 19771977 in Bochum geboren, studierte Dominik Susteck Kirchenmusik, Komposition, Musiktheorie und Orgel in Essen, Köln und Saarbrücken. Zudem schloss er 2008 ein Schulmusikstudium mit dem zweiten Staatsexamen ab. Als Organist wirkte er 2007 bis 2021 u.a. am Kölner Zentrum für zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur „Kunst-Station Sankt Peter“. Er spielte zudem zahlreiche Uraufführungen und machte sich mit modernen Improvisationskonzerten einen Namen. Für seine CD-Einspielungen mit überwiegend zeitgenössischer Musik bei den Labels WERGO und Querstand erhielt er u.a. zwei Preise der deutschen Schallplattenkritik. Lehrtätigkeiten an den Hochschulen Essen, Düsseldorf, Weimar und Köln begleiten sein künstlerisches Schaffen. Seit 2021 leitet Susteck das Referat für Kirchenmusik im Erzbistum Paderborn. zur Person