Aus Liebe will mein Heyland sterben
Untersuchungen zum Wandel des Passionsverständnisses im frühen 18. Jahrhundert 1984/2005
Im Mittelpunkt des hier in zweiter Auflage erscheinenden Buches stehen die Texte der Passionen von J.S. Bach. Die Darstellung der lutherischen Passionstheologie im ersten Teil dient dem Nachweis, wie stark das Verständnis des Leidens und Sterbens Jesu Christi in diesen Texten noch von der traditionellen Deutung bestimmt ist. Durch die Untersuchung der Libretti im zweiten Teil wird aber auch deutlich, daß manche Züge in ihnen bereits auf die Aufklärung vorausweisen. Der Titel des Buches benennt den Gedanken, der ‚altes' und ‚neues' Passionsverständnis miteinander verbindet: „Aus Liebe will mein Heyland sterben.“
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Zusatzinformationen zum Werk
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Autor*in
Elke Axmacher
| 1942-2021
Rezensionen
Ein musikalisches Doppelporträt des Thomaskantors Johann Sebastian Bachs und seines Sohnes Carl Philipp Emmanuel, der als Dire
Die erste Auflage erschien 1984 als leicht überarbeitete Fassung einer Dissertation, welche im Sommer 1981 von der Kirchlichen Hochschule Berlin angenommen worden war und welche die von Bach vertonten Passionslibretti mit der Passionspredigt des 17. und 18. Jahrhunderts in Beziehung setzte.[...] Die unveränderte Neuauflage macht es nunmehr wieder möglich, auf dieses für die theologische Bachforschung wichtige Buch zugreifen zu können.
Quelle: Singende Kirche, 53. Jg. 2006 Heft 1, S. 58