Felix Mendelssohn Bartholdy: Der 115. Psalm - App / Übehilfe | Carus-Verlag

Felix Mendelssohn Bartholdy Der 115. Psalm

Non nobis Domine / Nicht unserm Namen, Herr MWV A 9 (op. 31), 1830

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Der 115. Psalm op. 31 war der erste in einer Reihe von fünf großbesetzten Psalmkompositionen von Mendelssohn. Der ursprünglich lateinische Text (Non nobis Domine) wurde vor der Veröffentlichung von Mendelssohn selbst um einen deutschen Text ergänzt, der heute zumeist aufgeführt wird. Vor allem die Energie und Dramaturgie des Eingangschores brauchen die geeinte Aufmerksamkeit des Chores – Üben lohnt sich!

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Es musizieren: Ruth Ziesak (Soprano), Christoph Prégardien (Tenore), Gotthold Schwarz (Basso) – Kammerchor Stuttgart, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen – Frieder Bernius
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  • Coro: Nicht unserm Namen, Herr
  • Duetto: Israel hofft auf dich
  • Arioso: Er segne euch je mehr
  • Coro: Die Toten werden dich nicht loben
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  • 1. Choir

    Not to us, O Lord, but to thy name give, for the sake of thy steadfast, love and thy faithfulnes! Why should the nations say, “Where is their God?”

    2. Duet (Soprano, Tenor) with Choir

    O Israel, trust in the Lord! He is their help and their shield. O house of Aaron, put your trust in the Lord! You who fear the Lord, trust in the Lord! He is their help and their shield. The Lord has been mindful of us; he will bless us; he will bless the house of Aaron; he will bless the house of Israel; he will bless those who fear the Lord, both small and great.

    3. Arioso (Bass)

    May the Lord give you increase, you and your children!

    4. Choir

    The dead do not praise the Lord, nor do any that go down into silence. But we will bless the Lord

    ...

  • 1. Chor

    Nicht unserm Namen, Herr,
    nur deinem geheiligten Namen sei Ehre gebracht.
    Lass deine Gnad und Herrlichkeit
    und Wahrheit uns umleuchten,
    lass nicht die Heiden sprechen,
    wo ist die Macht ihres Gottes?
    Im Himmel wohnet unser Gott,
    er schaffet alles, was er will.

    2. Duett (Sopran, Tenor) mit Chor

    Israel hofft auf dich,
    du wirst sie beschützen in Not,
    denn du bist ihr Helfer,
    ihr Erretter bist du allein,
    ihr Helfer bist du allein.
    Aaron hofft auf dich,
    du wirst sie beschützen in Not,
    denn du bist ihr Helfer,
    ihr Erretter bist du allein,
    ihr Helfer bist du allein.
    Alles Volk hofft auf dich.
    Wahrlich, der Herr gedenket unser
    und segnet seine Kinder, denn er segnet das Haus Israel,
    und er segnet das Haus Aaron,
    und er segnet alles Volk,

    ...

  • Texte du livret du CD Carus 83.204

    Barbara Mohn
    Traduction (abrégée) : Jean Paul Ménière

    « [...] Si quelque ressemblance existe avec Seb. Bach, je n’y suis à nouveau pour rien, car j’ai écrit comme je me sentais, et si je me suis senti une fois, mot pour mot, comme le vieux Bach, il n’en est que mieux pour moi [...]. » C’est ce qu’écrivit Felix Mendelssohn Bartholdy le 15 juillet 1831 à son ami intime, le chanteur Eduard Devrient. Ce dernier, un peu soucieux de l’évolution de son talentueux ami en tant que compositeur, avait remarqué que Mendelssohn, à la fin des années 20, s’orientait de plus en plus vers la musique d’église en se laissant inspirer pour cela par les œuvres du grand Cantor de Saint-Thomas. A une époque décisive de son processus créateur, Mendelssohn n’écrivait pas des opéras ou de grandes œuvres orchestrales grâce auxquelles il eût pu se faire un nom, mais, simplement parce qu’il « se sentait ainsi », des motets et des psaumes, ainsi qu’un

    ...

  • Text from the CD Carus 83.204

    Barbara Mohn
    Translation (abridged): Alan Pope

    “[...] If it resembles Seb. Bach, I cannot do anything about it, since I have written it according to how I feel and, if I am inspired by the words as Bach was, then it should be all the better for me [...]” wrote Felix Mendelssohn Bartholdy on 15th July 1831 to his close friend, the singer Eduard Devrient. Devrient was observing with some trace of anxiety about the compositional development of his gifted friend that at the end of the 1820s Mendelssohn was devoting himself increasingly to church music and in the process was being inspired by the great Cantor of St. Thomas’ Church Leipzig. In a crucial phase of his creativity, Mendelssohn did not compose operas or great instrumental works, but in accordance with his “feelings” he simply wrote motets and psalms as well as a group of works, which, as his mother complained, “no one would get to hear” – eight cantatas

    ...

  • Booklet-Text der CD Carus 83.204

    Barbara Mohn

    „[...] Hat es Ähnlichkeit mit Seb. Bach, so kann ich wieder nichts dafür, denn ich habe es so geschrieben, wie mir zu Muthe war, und wenn mir einmal bei den Worten so zu Muthe geworden ist, wie dem alten Bach, so soll es mir nur umso lieber sein [...]“, schrieb Felix Mendelssohn Bartholdy am 15. Juli 1831 an seinen engen Freund, den Sänger Eduard Devrient. Mit einem Anflug von Sorge um die kompositorische Fortentwicklung seines begabten Freundes hatte dieser beobachtet, was wohl keinem verborgen bleiben konnte: dass sich Mendelssohn Ende der 1820er Jahre zunehmend der Kirchenmusik zuwandte und sich dabei vom Werk des großen Thomaskantors inspirieren ließ. In einer entscheidenden Phase seines Schaffens, in den Jahren 1827 bis 1832, komponierte Mendelssohn nicht Opern oder große Instrumentalwerke, mit denen er sich einen Namen hätte machen können, sondern, einfach weil ihm „so zu Muthe war“, Motetten und Psalmen sowie eine Gruppe von Werken, die – wie seine Mutter klagte – „kein Mensch zu sehen bekommt“: acht Kantaten über die Choralmelodien Christe, du Lamm Gottes; Jesu, meine Freude; Wer nur den lieben Gott lässt walten; O Haupt voll Blut und Wunden; Vom Himmel hoch; Verleih uns

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