Georg Friedrich Händel: Samson - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Georg Friedrich Händel Samson

Oratorium HWV 57

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Georg Friedrich Händel komponierte sein Oratorium Samson 1741 unmittelbar nach der Fertigstellung seines Messiah. Die Begeisterung vieler Zeitgenossen Händels für das Werk, das von einigen höher geschätzt wurde als Messiah, lebte auch im 19. Jahrhundert fort, als Samson in ganz Europa zu den Lieblingswerken der großen Chorfeste zählte. Die Handlung erzählt von Samson, dem übermenschlich starken Anführer des Volkes Israel, der sich von Dalila verführen lässt und ihr das Geheimnis seiner Kraft verrät: Ihr Sitz ist Samsons langes Haar. Dalila schneidet es ihm im Schlaf ab, so dass die Philister Samson überwältigen können. Mit Gottvertrauen findet der Held jedoch seine Stärke wieder, bringt den Tempel der Feinde zum Einsturz und stirbt dabei in den Trümmern. Nach einer Lesung des Dramas Samson Agonistes von John Milton hatte sich Händel für diesen Stoff begeistert und wurde zu großartiger Musik inspiriert. Nicht nur die beeindruckenden Chöre der Israeliten und Philister machen das Oratorium zu einem seiner größten Meisterwerke. Nicholas McGegan gelingt es, in seiner Aufnahme aus der Dresdner Frauenkirche seine Begeisterung für Händels Samson auf alle Mitwirkenden, besonders aber auf die Zuhörer zu übertragen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn diese Einspielung zur Initialzündung für eine Wiederentdeckung im praktischen Konzertbetrieb wird.

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  • Symphony
  • Menuet
  • Recit. (Samson): This day, a solemn feast
  • Chorus: Awake the trumpet’s lofty sound!
  • Air (Philistine Woman): Ye men of Gaza
  • Chorus: Awake the trumpet’s lofty sound!
  • Air (Philistine Man): Loud as the thunder’s
  • Recit. (Samson): Why by an angel
  • Air (Samson): Torments, alas!
  • Recit. (Micah): Oh change beyond report
  • Air (Micah): Oh mirror of our fickle state!
  • Recit. (Samson, Micah): Whom have I
  • Air (Samson): Total eclipse!
  • Chorus: O first created beam
  • Recit. (Samson, Micah): You see, my friends
  • Recit. (Manoa, Micah): Brethren and men
  • Accomp. (Manoa): Oh miserable change!
  • Recit. (Israelite Man): Oh ever failing trust
  • Air (Israelite Man): God of our fathers
  • Accomp. (Manoa): The good we wish for
  • Air (Manoa): Thy glorious deeds
  • Recit. (Samson): Justly these evils
  • Accomp. (Samson): My griefs for this
  • Air (Samson): Why does the God of Israel
  • Recit. (Micah): There lies our hope
  • Chorus: Then shall they know
  • Recit. (Manoa), Accomp. (Samson): For thee
  • Chorus: Then round about the starry throne
  • Recit. (Manoa, Samson, Micah): Trust yet
  • Air (Micah), Chorus: Return, Oh God of hosts
  • Recit. (Micah, Samson, Dalila): But who is
  • Air (Dalila): With plaintive notes
  • Recit. (Samson): Did love constrain thee?
  • Air (Samson): Your charms to ruin
  • Recit. (Dalila): Forgive what’s done
  • Duet (Dalila and Virgin): My faith and truth
  • Air (Dalila) and Chorus: To fleeting pleasures make your court
  • Recit. (Samson, Dalila): Ne’er think of that
  • Duet (Dalila and Samson): Traitor to love! Recit. (Micah, Samson): She’s gone!
  • Air (Micah): Fly in virtue’s veil
  • Recit. (Samson): Favour’d of heaven is he
  • Chorus: To man God’s universal law
  • Recit. (Micah, Harapha, Samson), Air (Harapha): No words of peace
  • Air (Harapha): Honour and arms
  • Recit. (Samson, Harapha): Cam’st thou for this
  • Duet (Samson and Harapha): Go, baffled coward, go
  • Recit. (Micah): Here lies the proof
  • Chorus: Hear, Jacob’s God, Jehovah, hear!
  • Recit. (Harapha): Dagon, arise!
  • Chorus: To song and dance
  • Soli (Dalila, Samson, Harapha and Manoa), Chorus: Fix’d in his everlasting seat
  • Recit. (Micah, Samson, Harapha): More trouble is behind
  • Air (Harapha): Presuming slave
  • Recit. (Micah, Samson): Reflect then, Samson
  • Chorus: With thunder arm’d
  • Recit. (Samson, Micah, Harapha): Be of good courage
  • Air (Samson): Thus when the sun
  • Accomp. (Micah): With might endu’d
  • Air (Micah) and Chorus: The Holy One of Israel
  • Recit. (Micah, Manoa): Old Manoa with youthful steps
  • Air (Philistine Man) and Chorus: Great Dagon has subdued our foe
  • Recit. (Manoa, Micah): What noise of joy
  • Air (Manoa): How willing my paternal love
  • Recit. (Micah, Manoa), Symphony and Chorus: Your hopes of his deliv’ry
  • Recit. (Micah, Manoa): Noise call you this?
  • Recit. (Messenger, Micah, Manoa):_x000D_ Where shall I run
  • Air (Micah) and Chorus: Ye sons of Israel
  • Dead March
  • Recit. (Micah, Manoa): The body comes
  • Accomp. (Manoa, Israelite Woman) and Chorus: Glorious hero
  • Recit. (Manoa): Come, come!
  • Air (Israelite Woman) and Chorus: Let the bright Seraphims
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Compact Disc, 3 CDs Carus 83.425/00, EAN 4009350834255 CD, Digipac
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Inhaltsverzeichnis

  • Georg Friedrich Händel stellte früh seine außergewöhnlich universellen kompositorischen Fähigkeiten unter Beweis. Nachdem er 1712 nach London übergesiedelt war, schuf er dort – 1723 zum Composer of Musick for His Majesty’s Chapel Royal ernannt – zahlreiche Meisterwerke für den Königshof sowie seine großen Opere Serie: Über Jahre feierte er mit den von Ausnahme-Interpreten gesungenen Opern oder mit Serenaden, später auch mit Oratorien wie „Saul“ oder „Israel in Egypt“, triumphale Erfolge. Im Laufe der Jahre wuchs Händels Ruhm weit über seinen Wirkungsort hinaus; einige seiner Chorwerke, vor allem der „Messiah“, verfügen über eine bis heute ungebrochene Aufführungstradition und werden von Chören auf der ganzen Welt gesungen. zur Person
  • Das FestspielOrchester Göttingen (FOG) überzeugt seit seiner Gründung im Jahr 2006 Publikum und Kritik gleichermaßen und wird besonders wegen seines großen Farbenreichtums und seines leichten, federnden, sinnlichen Klangs geschätzt. Im FOG wurden Spezialisten der Historischen Aufführungspraxis aus international namhaften Orchestern Alter Musik wie Les Arts Florissants, der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, dem Freiburger Barockorchester, dem Philharmonia Baroque Orchestra (San Francisco), Il Complesso Barocco und dem Orchestra of the 18th Century unter der Leitung von Nicholas McGegan zu einem homogenen Klangkörper zusammengeführt. So wurde ein Ensemble geschaffen, das den Ruf der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen als innovatives und erstklassiges Festival ein weiteres Mal bestätigt. In der Festivalsaison 2008 wurde das Orchester mit dem Oratorium Samson zu Gastspielen nach Dresden, Hannover, Kassel und Halle/Saale eingeladen und begeisterte sowohl Publikum als auch die anwesende Presse: „Göttinger spielen wie die Götter“, so die Mitteldeutsche Zeitung über das Konzert in Halle/Saale. Im Händel-Festjahr 2009, dem 250. Todesjahr des Komponisten, liegt dem FestspielOrchester Göttingen eine Einladung zu einer szenischen Opernproduktion u. a. zum Drottningholm Slotstheater in Drottningholm/Schweden vor. zur Person
  • Seit seiner Gründung 1946 engagiert sich der NDR Chor nicht nur für das klassische und romantische Repertoire, sondern ebenso für die vor der Gründung lange Zeit verbotene zeitgenössische Musik. So erregte die Einstudierung von Schönbergs unvollendeter Oper Moses und Aron in den Nachkriegsjahren weltweite Aufmerksamkeit. Besonders unter der prägenden Leitung von Helmut Franz, dem Nachfolger von Max Thurn, wurde die A-cappella-Literatur zu einem Schwerpunkt des Chores. Spätere Chordirektoren wie Roland Bader, Horst Neumann, Robin Gritton und Hans-Christoph Rademann setzten diese Tradition fort. Daneben gingen besondere Impulse von namhaften Gastdirigenten wie Eric Ericson, Marcus Creed, Michael Gläser und Rupert Huber aus. Seit der Saison 2008/09 ist Philipp Ahmann der Chordirektor des NDR Chores. Höhepunkte der letzten Jahre waren u. a. Händels Israel in Egypt, Ligeti’s Requiem sowie die Gurre-Lieder von Schönberg. Unter den CD-Aufnahmen seien u. a. die A-cappella-Werke von Max Reger hervorgehoben, die 2005 den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ erhielten (Dirigent H.-Chr. Rademann). 2009/2010 stehen Haydns Schöpfung unter Martin Haselböck und die konzertante Aufführung von Bizets Oper Carmen sowie eine eigene Abonnement-Reihe unter Leitung von Philipp Ahmann auf dem Programm. zur Person
  • Für den Londoner Independent ist Nicholas McGegan „einer der renommiertesten Barockdirigenten seiner Generation“. Das New Yorker Magazin nennt ihn „einen Experten für den Stil des 18. Jahrhunderts“. Der Cleveland Plain Dealer preist Nicholas McGegan dafür, dass er „ rhythmische Würze in alle Dinge des Barocks bringt“. Damit ist er weltweit für Aufführungen bekannt, die Autorität mit Enthusiasmus verbinden, Wissenschaftlichkeit mit Freude und kuratorische Verantwortung mit protestantischer Ausgelassenheit. Seit mehr als 20 Jahren wirkt McGegan als musikalischer Leiter des in San Francisco ansässigen Philharmonia Baroque und hat das Orchester in dieser Funktion durch bemerkenswerte Auftritte in der Carnegie Hall, bei den Proms in London, im Amsterdamer Concertgebouw und bei den Internationalen Händel-Festspielen – wo er seit 1991 Künstlerischer Leiter ist – an die Weltspitze der historischen Aufführungspraxis gebracht und als führendes Barockorchester Amerikas etabliert. In Göttingen sowie mit dem PBO hat er Standards für die historische Aufführungspraxis gesetzt: forschend, ernsthaft, jedoch undogmatisch, und dabei begreifend, dass die Musik der Vergangenheit kein museales oder akademisches Objekt ist, sondern in einen lebendigen Dialog mit einem Publikum gehört, um so Genuss und Vergnügen auf beiden Seiten der Bühne zu bereiten. McGegan ist Wegbereiter für die Übertragung der historischen Aufführungspraxis über die kleine Welt der historischen Instrumente hinaus auf konventionelle symphonische Orchester. McGegans Diskographie schließt die Weltersteinspielung des Händel-Oratoriums Susanna ein, welche sowohl mit dem Gramophone Award als auch einer Nominierung für den Grammy ausgezeichnet wurde. Erst kürzlich erschienen bei Carus Einspielungen von Händels Solomon, Samson und Acis und Galatea. Letztere stellt eine Rarität insofern dar, als die selten aufgeführte Bearbeitung von Felix Mendelssohn Bartholdy darauf erklingt. In England geboren, genoss Nicholas McGegan seine Ausbildung in Oxford, Cambridge und dem Royal College of Music in London. Von der Georg-August Universität Göttingen erhielt er eine Ehrenprofessur, und der Bürgermeister der Stadt San Francisco rief einen offiziellen Nicholas McGegan Day aus, als Anerkennung für zwei Dekaden ausgezeichneter Arbeit mit dem Philharmonia Baroque. McGegan ist Träger der akademische Ehrenwürde des Londoner Royal College of Music sowie des Händel-Preises der Händel-Festspiele Halle. zur Person
  • Sophie Daneman absolvierte ihr Studium an der Londoner Guildhall School of Music und machte sich insbesondere als Interpretin barocker Musik einen Namen. Besonders häufig hat sie hier mit William Christie und Les Arts Florissants zusammengearbeitet, mit denen sie auch mehrere preisgekrönte CDs eingespielt hat. Ferner tritt sie mit Christopher Hogwood, Sir Neville Marriner, Gérard Lesne, Jean-Claude Malgoire, Marcus Creed, Phillipe Herreweghe, Robert King und Ivor Bolton auf. Zu ihren Engagements zählten u.a. die Titelpartien in Händels Rodelinda und Arianna, die Titelpartie in Händels Theodora mit Christie in New York, Paris und Salzburg sowie Bernsteins Wonderful Town für Grange Park Opera. Vor kurzem war Sophie Daneman in Castor et Pollux (Telaire) unter Sir John Eliot Gardiner in der Salle Pleyel in Paris zu hören. Als Liedinterpretin trat Sophie Daneman bereits in der Wigmore Hall und Queen Elizabeth Hall, London, auf, im Concertgebouw Amsterdam, im Wiener Musikverein sowie in der Carnegie Hall. Zu ihren musikalischen Begleitern zählten Julius Drake, Roger Vignoles, Graham Johnson, Eugene Asti und Imogen Cooper. zur Person
  • Franziska Gottwald erhielt ihren ersten Gesangunterricht bei Eugen Rabine und studierte anschließend an den Musikhochschulen in Saarbrücken, Hannover und Weimar. Zu Beginn ihrer Karriere gastierte die junge Sängerin an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover und sang als festes Ensemblemitglied am Deutschen Nationaltheater Weimar. Weitere Engagements führten sie nach Braunschweig und Bielefeld, an die Komische Oper Berlin, zu den Göttinger Händelfestspielen und ans Teatro La Fenice Venedig. 2002 gewann sie den Internationalen Bachwettbewerb Leipzig und wurde 2006 im Jahrbuch des Magazins „Opernwelt“ als Nachwuchssängerin des Jahres nominiert. Als international gefragte Konzertsängerin gastierte die Mezzosopranistin in bedeutenden Musikzentren wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Gasteig München, der Philharmonie Berlin, in Athen, Wien, Neapel, Mailand, Bilbao und Paris, sowie bei bekannten Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, der Semana de Música Religiosa, Cuenca, dem Herrenchiemsee Festival, der Bachwoche Ansbach und dem Folle Journée in Nantes. Dabei arbeitete sie mit führenden Interpreten der Alten Musik, wie Vittorio Ghielmi, Reinhard Goebel, Konrad Junghänel, Ton Koopman, Andrea Marcon und Ensembles wie Amsterdam Baroque Orchestra, Musica Antiqua Köln, Akademie für Alte Musik Berlin und dem RIAS Kammerchor zusammen. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen belegen die Vielseitigkeit Ihrer musikalischen Arbeit. zur Person
  • Nach seinem Studium an der New Yorker Juilliard School sang der junge amerikanische Tenor Michael Slattery sein erstes Mozart-Requiem unter Esa-Pekka Salonen mit dem Los Angeles Philharmonic. Mit ihnen war er auch 2006 in Akhnaten von Philip Glass zu hören. Ferner zählen zu seinem Repertoire u. a. auch die Oratorien Händels und die Kantaten Bachs. Vor kurzem gab er seine ersten Meisterkurse an Universitäten in den USA. Die International Herald Tribune beschrieb Slattery als einen Sänger mit einem „amerikanischen Gusto, an dem Bernstein seine wahre Freude gehabt hätte“, und tatsächlich hat ihn sein Talent für des Maestros Musik bereits durch ganz Europa geführt: von Paris zur Royal Festival Hall in London, wo er die Titelpartie in Bernsteins Candide sang, eine Rolle, die er zuerst in Rom zu Gehör brachte. Vor kurzem übernahm er die Titelpartie in Monteverdis L’Orfeo für Glimmerglass Opera im Staat New York, nachdem er die Partie bereits unter Emmanuelle Haïm im Pariser Châtelet Theater gesungen hatte. Neben der Musik widmet sich Michael Slattery gern der Malerei; so veranstaltete Glimmerglass Opera vor kurzem eine Ausstellung seiner Werke. zur Person
  • Thomas Cooley wurde in Minnesota geboren und erhielt seine Gesangsausbildung an der dortigen Universität und am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Es folgten Meisterkurse in Aldeburgh, England, bei Anthony Rolfe-Johnson und Ian Partridge, die Kunst des Liedgesangs vervollkommnete Thomas Cooley schließlich mit Peter Schreier und Rudolph Piernay. Auf der Opernbühne ist er u. a. in Mozart-, Rossini-, Händel- und Monteverdi-Partien seines Fachs zu erleben. Von 2002 bis 2006 war er Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Die großen Werke von Monteverdi, Bach, Händel, Haydn, Mozart, Mendelssohn und Britten stehen im Mittelpunkt seines Repertoires, wobei die Evangelisten Bachs und die großen Tenorpartien Händels eine zentrale Rolle spielen. Wichtige Konzertengagements in jüngster Zeit umfassten Bachs Matthäuspassion unter Helmuth Rilling in der Carnegie Hall, die Titelrolle in Händels Samson mit Nicholas McGegan in der Dresdner Frauenkirche (Carus 83.425), Brittens War Requiem mit dem Münchner Bach Chor, Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Windsbacher Knabenchor sowie Die Schöpfung von Haydn mit dem Atlanta Symphony unter Robert Spano. Thomas Cooley widmet sich auch intensiv dem Liedgesang und hat zahlreiche Produktionen für den Bayerischen Rundfunk, etwa Brittens Holy Sonnets of John Donne und Michelangelo Sonnets, Brahms Liebesliederwalzer und Schubert-Lieder, eingespielt. zur Person
  • Wolf Matthias Friedrich studierte an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Eva Schubert Gesang. Unter Dirigenten wie Kurt Masur, Rafael Frühbeck de Burgos, Fabio Luisi, Michel Corboz, Jan Willem de Vriend, Konrad Junghänel, Thomas Hengelbrock u. a. war der Bass bei zahlreichen europäischen Festivals und mehrfach auch in Israel zu hören. Bei den Händelfestspielen in Halle sang er 2003 unter Alessandro De Marchi den Licomede in Händels Deidamia. In der vergangenen Spielzeit stand er, ebenfalls unter de Marchi, als Publio in La Clemenza di Tito am Nationaltheater Prag auf der Bühne. Im Liedfach arbeitete er mit Norman Shetler zusammen und spielte 2002 eine Schubert-CD mit Ulrich Eisenlohr ein. 2002 war er auch Mitbegründer des „Kerll-Rosenmüller-Festes“, das bis 2006 jährlich zur Förderung des musikalischen Erbes der in seiner vogtländischen Heimat geborenen Komponisten Johann Caspar Kerll, Johann Rosenmüller und Sebastian Knüpfer veranstaltet wurde. zur Person
  • William Berger – vom Gramophone Magazine als „[…] einer der besten unter den jüngeren Baritonen“ bezeichnet – ist Absolvent und Mitarbeiter der Royal Academy of Music und nahm auch am Programm „Young Singers“ der English National Opera teil. Nach seinem Operndebüt als Ormonte in Partenope in Göttingen (2001) war er hier auch als Zebul in Jephtha und als Mercurio in Atalanta engagiert. In weiteren Opernproduktionen trat er beim Festival Lyrique d’Aix-en-Provence, mit der Handel & Haydn Society (Boston) und der Mark Morris Dance Company auf. Zu seinen Rollen zählten Guglielmo in Così fan Tutte, Don Giovanni, Papageno in der Zauberflöte, Count Almaviva in Le Nozze di Figaro und Harasta in The Cunning Little Vixen. Sein Konzert-repertoire reicht von Bachs Weihnachtsoratorium, Händels Apollo e Dafne, Carmina Burana, Faurés Requiem bis zur Uraufführung von Michael Stimpsons The Angry Garden. Liederabende gab er bereits in der Wigmore Hall und beim Oxford Lieder Festival. Mehrere CD-Einspielungen belegen seine künstlerische Arbeit. zur Person

Rezensionen

[...] Nicholas McGegan und die Händel-Spezialisten des FestspielOrchesters Göttingen musizieren gemeinsam mit exzellenten Gesangssolisten und dem NDR Chor so überzeugend, so kreativ und klug, dass man versteht, warum der "Samson" zu Lebzeiten des Komponisten ähnlich beliebt war wie sein "Messias".

Dagmar Penzlin
Concerti, 5/2009

 

[...] Cet ensemble de trois oratorios est vraiment une grande réussite.

PiRath
Pizzicato, 6/2009

 

[...] Unter der Leitung von Nicholas McGegan wird das Werk zu einem Drama von großer Eindringlichkeit.

Jürgen Hinz
das Orchester, 9/09

[...] Nicht nur die beeindruckenden Chöre der Israeliten und Philister machen das Oratorium zu einem der größten Meisterwerke Händels. Nicholas McGegan gelingt es, in seiner Aufnahme aus der Dresdner Frauenkirche seine Begeisterung für Händels Musik auf alle Mitwirkenden spürbar zu übertragen.

Herbert Lauermann
Chor aktuell, 3/2009

 

 

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