Georg Philipp Telemann: Machet die Tore weit. Advents- und Weihnachtskantaten (Carus Classics) - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Georg Philipp Telemann Machet die Tore weit. Advents- und Weihnachtskantaten (Carus Classics)

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  • Coro "Machet die Tore weit"
  • Aria "Jesu, komm in meine Seele"
  • Recitativo "Ich will zum Einzug"
  • Aria "Ich will beten"
  • Chorale "Warum willst du"
  • Nun komm, der Heiden Heiland - Coro e Recitativo "Nun komm, der Heiden Heiland"
  • Nun komm, der Heiden Heiland - Aria "Komm, Jesu, komm"
  • Nun komm, der Heiden Heiland - Recitativo "Siehe, ich stehe"
  • Nun komm, der Heiden Heiland - Aria "Oeffne dich"
  • Nun komm, der Heiden Heiland - Coro "Amen! Komm, du schoene"
  • In dulci jubilo - Corale "In dulci jubilo"
  • In dulci jubilo - Recitativo "Auf, auf, mein Geist"
  • In dulci jubilo - Corale "Das ewge Licht"
  • In dulci jubilo - Aria "O heilige Nacht"
  • In dulci jubilo - Recitativo "Ich gehe nun"
  • In dulci jubilo - Aria "Jesu, hier bei deiner Krippen"
  • In dulci jubilo - Coro "Ehre sei Gott"
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Zusatz-Material
  • 1. Chorus

    Let all the gates be raised,
    and the world’s great doors be raised high,
    that the King of all glory may enter.
    Who is this marvelous King of all glory?
    It is the Lord
    strong and mighty in strife.
    It is the Lord Sabaoth,
    he is the King of all glory. Selah.
    Ps 24:7–10

    2. Aria (Soprano)

    Jesu, come and fill my spirit;
    let it be thy dwelling place.
    Drive from it the dust of sin,
    Glory, lust, and earthly gain;
    grant it thy great light of grace.

    3. Recitative (Tenor)

    I gladly will prepare the way to cheer thee,
    and cast the garments of blest modesty,
    of true repentance, and true faith before thee.

    ...

  • 1. Chor

    Machet die Tore weit
    und die Türen in der Welt hoch,
    dass der König der Ehren einziehe.
    Wer ist derselbige König der Ehren?
    Es ist der Herr,
    stark und mächtig im Streit.
    Es ist der Herr Zebaoth,
    er ist der König der Ehren. Sela.
    Ps 24,7–10

    2. Arie (Sopran)

    Jesu, komm in meine Seele,
    lass sie deine Wohnung sein.
    Treib aus ihr der Sünden Wust,
    Ehre, Geiz und Fleischeslust,
    gönn ihr deiner Gnaden Schein.

    3. Rezitativ (Tenor)

    Ich will zum Einzug gern die Bahn bereiten
    und dir die Kleider einer heilgen Scheu
    von wahrer Buß und Glauben unterbreiten.
    Nur stehe mir mit deinem Geiste bei,

    ...

  • Text from the CD Carus 83.333

    Klaus Hofmann
    Translation: E. D. Echols

    “But this I well know,” Telemann wrote in his autobiography of 1718, “that I have at all times treasured church music most, in that category have done research in the works of other composers and also have written the most works myself …” According to his report, the number of his own compositions must already then have been more than 500 church works, and probably more than 1,000 additional works were to follow in the almost fifty productive years that Telemann was yet to enjoy. Many of the compositions have been lost. Moreover, not all of the preserved works have been properly inspected; not even a tenth have been made available in new editions. Thus, despite the praiseworthy preliminary efforts of individual researchers, no complete evaluation of Telemann’s artistic achievement in this sector – nor, in particular, of his role and significance in the history of German Protestant church music next to and in the time of Bach – has yet appeared.

    Telemann’s more than 1,500 church works are the product of a long and highly dynamic artistic life that stretched out over three-quarters of a century of active creativity. The most important stations of his life:

    ...

  • Booklet-Text der CD Carus 83.333

    Klaus Hofmann

    »Dieses aber weiß [ich] wol«, schreibt Telemann in seiner 1718 verfassten Autobiographie, »daß ich allemahl die Kirchen-Music am meisten werth geschätzet / am meisten in andern Autoribus ihrentwegen geforschet / und auch das meiste darinnen ausgearbeitet habe …«. Nach seinem Bericht müssen es damals bereits mehr als 500 Kirchenkompositionen gewesen sein; und wohl mehr als 1000 sind in den fast fünfzig Schaffensjahren, die Telemann noch beschieden sein sollten, hinzugekommen. Vieles davon ist untergegangen. Doch auch das Erhaltene ist bislang nicht vollständig gesichtet, und nicht einmal ein Zehntel davon ist durch Neuausgaben erschlossen. So steht, trotz verdienstvoller Vorarbeiten einzelner Musikforscher, eine volle Würdigung der künstlerischen Leistung Telemanns auf diesem Gebiet, vor allem aber seiner Rolle und Bedeutung für die Geschichte der evangelischen Kirchenmusik um und neben Bach, noch aus.

    Telemanns mehr als anderthalbtausend Kirchenkompositionen sind der Ertrag eines langen und bewegten Künstlerlebens, das ein Dreivierteljahrhundert schöpferischer Aktivität in sich schließt. Die wichtigsten Stationen dieses Lebens sind: Magdeburg, die Stadt, in der Telemann am 14. März

    ...

  • 1. Chorus and Recitative (Alto) Now come, the nations’ Saviour,
    born of man as maid most pure;
    let all peoples marvel then
    that God has sent us his Son.
    The Saviour comes among us,
    in our own humble flesh and blood
    our help to bring us,
    and he adopts us now to be his own.
    O blest and highest good,
    what deeds of love hast thou not done?
    What wilt thou not do daily to sustain us?
    Thou mak’st each day thy light
    of blessing shine upon us.

    2. Aria (Soprano) Come, Jesu, to thy congregation,
    and grant a blest and good new year.
    Inspire us all to bring thee honor,
    uphold thy teaching as thy banner,
    and bless thou all who enter here.

    ...

  • 1. Chor und Rezitativ (Alt) Nun komm, der Heiden Heiland,
    der Jungfrauen Kind erkannt,
    dass sich wunder alle Welt,
    Gott solch Geburt ihm bestellt.
    Der Heiland ist gekommen,
    hat unser armes Fleisch und Blut
    an sich genommen
    und nimmt uns selbst zu Blutsverwandten an.
    O allerhöchstes Gut!
    Was hast du nicht an uns getan!
    Was tust du nicht noch täglich an den Deinen!
    Du kommst und lässt dein Licht
    mit vollem Segen scheinen.

    2. Arie (Sopran) Komm, Jesu, komm zu deiner Kirche
    und gib ein selig neues Jahr!
    Befördre deines Namens Ehre!
    Erhalte die gesunde Lehre
    und segne Kanzel und Altar!

    ...

  • Text from the CD Carus 83.333

    Klaus Hofmann
    Translation: E. D. Echols

    “But this I well know,” Telemann wrote in his autobiography of 1718, “that I have at all times treasured church music most, in that category have done research in the works of other composers and also have written the most works myself …” According to his report, the number of his own compositions must already then have been more than 500 church works, and probably more than 1,000 additional works were to follow in the almost fifty productive years that Telemann was yet to enjoy. Many of the compositions have been lost. Moreover, not all of the preserved works have been properly inspected; not even a tenth have been made available in new editions. Thus, despite the praiseworthy preliminary efforts of individual researchers, no complete evaluation of Telemann’s artistic achievement in this sector –

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  • Booklet-Text der CD Carus 83.333

    Klaus Hofmann

    »Dieses aber weiß [ich] wol«, schreibt Telemann in seiner 1718 verfassten Autobiographie, »daß ich allemahl die Kirchen-Music am meisten werth geschätzet / am meisten in andern Autoribus ihrentwegen geforschet / und auch das meiste darinnen ausgearbeitet habe …«. Nach seinem Bericht müssen es damals bereits mehr als 500 Kirchenkompositionen gewesen sein; und wohl mehr als 1000 sind in den fast fünfzig Schaffensjahren, die Telemann noch beschieden sein sollten, hinzugekommen. Vieles davon ist untergegangen. Doch auch das Erhaltene ist bislang nicht vollständig gesichtet, und nicht einmal ein Zehntel davon ist durch Neuausgaben erschlossen. So steht, trotz verdienstvoller Vorarbeiten einzelner Musikforscher, eine volle Würdigung der künstlerischen Leistung Telemanns auf diesem Gebiet, vor allem aber seiner Rolle und Bedeutung für die Geschichte

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Compact Disc Carus 83.333/00, EAN 4009350833333 CD, Digipac
in Audio-Portalen (Streaming) verfügbar
 
 
  • Telemanns überaus reiches kompositorisches Schaffen, der Ertrag eines Dreivierteljahrhunderts, umfasst nahezu alle Gattungen der Musik und reicht, im vokalen Bereich, vom Generalbasslied über Kammer- und Kirchenkantate bis zur Oper. Auch in seiner eigenen Einschätzung spielt die Kirchenmusik die zentrale Rolle in seinem Schaffen; vermutlich hat er allein über 1.600 Kirchenkantaten komponiert, dazu kantatenartige Trauermusiken (wie Du aber, Daniel, gehe hin ), Psalmvertonungen (bspw. Deus judicium tuum ) und Oratorien. Allenthalben in seinem Werk zeigt sich Telemann als ein fortschrittlicher, dem Neuen aufgeschlossener und experimentierfreudig nach neuen Wegen suchender Komponist; nicht zu Unrecht hat man ihn einen Wegbereiter der Klassik genannt. Indes macht das kompositorische Wirken nur einen Teil seiner musikgeschichtlichen Bedeutung aus: Als Musikverleger, als Autor didaktisch ausgerichteter Publikationen, als Leiter bürgerlicher Musikvereinigungen und Initiator öffentlicher Konzerte hat er wesentlich an der Schaffung auch der äußeren Voraussetzungen für die folgende, vom musikalisch gebildeten Bürgertum getragene Epoche der Musik mitgewirkt. zur Person
  • Das Ensemble Stuttgart (Ensemble ’76) wurde 1976 von Wolfgang Rösch gegründet und setzt sich aus Solisten, Musikern aus Stuttgarter Orchestern und Musikstudenten zusammen. Sein Repertoire umfasst Kompositionen für Kammerorchester, u.a. die Brandenburgischen Konzerte von Bach sowie Sinfonien von Haydn, Mozart und Schubert, Solokonzerte und Kammermusik, u.a. die Sextette von Brahms und Tschaikowsky und das Mendelssohn-Oktett. Zudem musiziert es zeitgenössische Kompositionen, die teilweise für das Ensemble geschrieben wurden. Das Ensemble Stuttgart gibt Konzerte in Deutschland, Frankreich, Italien und Belgien und wirkte an zahlreichen CD- und Rundfunkproduktionen mit. zur Person
  • Der Verleger, Kirchenmusiker und Pädagoge Günter Graulich gehört zu den großen deutschen Verlegerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit. Gemeinsam mit seiner Frau Waltraud gründete er 1972 den Carus-Verlag Stuttgart, den er vom 2-Mann-Familienbetrieb zum mittelständischen Unternehmen mit rund 60 Mitarbeitern ausbaute. Darüber hinaus leitete er, selbst ausgebildeter Kirchenmusiker und langjähriger Kantor an der Matthäuskirche Stuttgart, über 50 Jahre den Motettenchor Stuttgart. Mit seinem Chor realisierte er Einspielungen auf LP und CD, zahlreiche Konzertreisen führten ihn ins europäische Ausland und nach Amerika. zur Person

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