Choralvorspiele
für Orgel und Melodieinstrumente
Neben 41 Choralbearbeitungen für Orgel allein finden sich unter Homilius' Werken auch 28 für Orgel und Melodie instrument(e). Diese Werke liegen innerhalb dieser Edition größtenteils zum ersten Mal vor und erweitern das Repertoire an solchen Stücken erheblich. Einige weitere, Homilius nur zugeschriebene Werke werden im Anhang ge boten. Zugleich enthält die Ausgabe die einzig erhaltene kammermusikalische Komposition von Homilius, eine Sonate für Oboe und Basso continuo.
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Gottfried August Homilius
| 1714-1785Gottfried August Homilius wurde am 2. Februar 1714 in Rosenthal (Sachsen) als Sohn eines Pastors geboren. Im Mai 1735 wurde er als Jura-Student an der Universität Leipzig immatrikuliert. Die durch Johann Adam Hiller bezeugte Schülerschaft bei Johann Sebastian Bach dürfte in diese Zeit fallen. Außer zu Bach bestand Kontakt zu dem Bachschüler und Nicolai-Organisten Johann Schneider, dessen Aufgaben Homilius vertretungsweise übernahm. Nach einer erfolglosen Bewerbung auf eine Organistenstelle in Bautzen erhielt Homilius 1742 eine Anstellung als Organist an der Dresdner Frauenkirche. 1755 trat er schließlich die Nachfolge Theodor Christlieb Reinholds als Kreuzkantor und Musikdirektor der drei Dresdner Hauptkirchen an, ein Amt, das er bis zu seinem Tod am 2. Juni 1785 inne hatte. zur Person
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Herausgeber*in
Uwe Wolf
| 1961Dr. Uwe Wolf ist als Musikwissenschaftler vor allem im 17. und 18. Jahrhundert zuhause. Seine Arbeitsschwerpunkte reichen von der Zeit Monteverdis und Schütz über Bach und die Generation der Bach-Söhne und -Schüler bis hin zur Wiener Klassik. Seit Oktober 2011 leitet er das Lektorat des Carus-Verlags. Zuvor war er über 20 Jahre in der Bach-Forschung tätig. zur Person
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Herausgeber*in
Ellen Exner
Rezensionen
In der Kantoreipraxis bieten sich damit viele Möglichkeiten der klanglichen Realisierung.
Klaus-Jürgen Gundlach, Forum Kirchenmusik, 6/2013
Die Konzertkombination „Orgel plus” erfreut sich immer wieder großer Beliebtheit, will man der hörenden Gemeinde nicht pure Orgelmusik „zumuten”. [...] Hier kann dieser Band eine Lücke mit ausgezeichneter Originalliteratur schließen helfen.
Württembergische Blätter für Kirchenmusik, 2/2009
Die umfangreiche Edition mit insgesamt 134 Seiten ist graphisch sehr übersichtlich gestaltet und informiert im Vorwort detailliert über die Geschichte und Aufführungspraxis einer Gattung, die seither in der kirchenmusikalischen Praxis vernachlässigt wurde. Die ausdrucksvollen, klangschönen Stücke dieses Bandes [...] werden in ihrer vielseitigen Verwendbarkeit in der Praxis dankbar aufgenommen werden.
Kirchenmusikalische Mitteilungen der Erzdiözese Freiburg, Mai 2010
Die Edition wird allen Ansprüchen wissenschaftlicher und praktischer Art gerecht.
Josef Dahlberg, DIE TONKUNST, Juli 2009